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Das Gold der Heiden
Eigenes Vorwort Die Schreibende Hand ist wie der Lauf der Planeten und Sternbilder um die Erde.
Einleitung
Nachdem ich das Büchlein „Das Gold der Heiden“ geschrieben hatte legte ich es wenigen Menschen vor, damit ich durch sie die Gewissheit bekomme, vielleicht noch etwas davon zu überarbeiten, da ich weiß, dass diese Beschreibungen recht umfangreich sind und alles zu belegen wahrscheinlich sehr lange dauern wird. Mein Ansinnen war, die Leser selber zum Überprüfen mit Büchern vertraut zu machen, die aus einer anderen Warte, als ich sie habe, Beschreibungen liefern.
Auf der Suche nach dem Astralzustand, den ich im Krankenhaus liegend, im sogenannten Koma erlebte, hatte ich mit dem Lesen von esoterischen, religiösen und geisteswissenschaftlichen Büchern begonnen. Diese Bücher sind manchmal bebildert, mit Darstellungen von fliegenden Menschen, Lichtgestalten, Gottheiten, Heiligen, Energiezentren im und nahe beim menschlichen Körper, mit Tieren, Landschaften, Pflanzen, usw. Jede Kultur, jedes Volk hat seine Bilder, Geschichten, Mythen, Märchen und Religionen, dieses lernte ich insoweit kennen, als ich darüber las und die Bilder sah. Alles für mich sehr interessant. Ich vertiefte mich immer weiter in die verschiedensten Überlieferungen, versuchte den Schamanen, Sufis, Yogis und Brahmanen so gut ich konnte zu folgen und erwartete Visionen, Träume die sich in beschriebener Weise einstellen sollten. Von all den Bildern kam nicht eins zu mir und doch hatte ich Bilder und Visionen. Ich begegnete Tieren, Pflanzen, Menschen und menschenähnlichen Wesen, doch nicht wie sie in den Beschreibungen war. Dann suchte ich nach neuen Büchern, welche aus meinem Kulturkreis, diese waren unter anderen die nordischen Sagen. In dem Buch „Ältere EDDA“ hatte vor 1000 Jahren ein isländischer Priester die ältesten Sagen aufgeschrieben, die zuvor nur mündlich überliefert wurden. Dieser Priester hatte miterlebt wie alles Nordische von dem eindringenden Christentum vernichtet wurde und sah es als seine Pflicht an auf der weit entlegenen Insel einen Rest davon zu bewahren. Anders als auf allen anderen Gebieten Europas wurden in Island heidnische Priester einfach zu katholischen Priestern erklärt und dieser hatten eine Reise nach Rom anzutreten um hier in den neuen Glauben eingeführt zu werden. In der Älteren EDDA fand ich zum ersten Mal Abbildungen und Beschreibungen, die sehr ähnlich den Erscheinungen in meinen Träumen waren. Für mich war es ein Rätsel, dass das Land der Dichter und Denker, der Erfinder, Forscher und Musiker, der Ingenieure und Techniker nichts hinterlassen hatte und ohne Kultur sein sollte. Und es gab wirklich für mich nichts zu finden, nur primitivste Steinzeitmenschen, das war für mich nicht zu begreifen. So machte ich mich weiter mit diesen Dingen vertraut und fand eine solche Fülle an Hinweisen, an eigenen Erkenntnissen, die mich dazu bewogen immer weiter zu forschen und nun all dieses mitzuteilen, in der Erwartung, dass dieses Wissen von vielen gerne aufgenommen wird und das viele ähnliche Erfahrungen nun bestätigt bekommen.
Ich beginne mit dem zeitlich am weitesten zurückreichenden Überlieferungen, die ich mit meinen Worten beschreibe.
Am Anfang war die Bewusstheit, weder männlich noch weiblich, es schuf die Zeit und spannte das weite Weltall auf, den Sternen gab es Orte und der Sonne und Erde ihren Platz. Die Erde war eine eisige Wüste und die Sonne schmolz das Eis auf der Erde. Das Weltall bewegte sich auf festen Bahnen, ebenso Erde und Sonne. Die Bewusstheit verlieh ihre Fähigkeit der Erde und der Sonne, sie erhielten je eine Seele. Beide Gestirne sind weiblicher Natur und dazu bestimmt die Bewusstheit zu mehren. So entstand auch das körperliches Leben aus den Keimen im Eis der Erde, gegeben von der Erde-Mutter-Seele und der Sonnen-Mutter-Seele und den Kräften des Himmels, mit all seinen Planeten, Sternen und Sternbildern. Die Erde setzte ihre gefrorenen Elemente unter der wärmenden Sonne frei, es entstanden Wasser und Festland, Luft und Wärme, und mit ihnen, eine reine Natur, eine beseelte Natur, die sich aus sich vermehrt und alle Elemente bewohnt. Dann zeugten die Seelen der Erde, der Sonne und des Himmels eine Frau, die den Namen Freiheit erhielt weil sie allein diese weitergeben sollte. Sie wurde in alle Wunder der Bewusstheit eingeweiht und sie kannte die Wege, die Freiheit bedeuten für alle ihre Kinder. Freiheit hatte die Schöpfungsgeschichte auf der Erde in immer neuen Wiedergeburten durchlaufen, ihr Auftrag war selber Menschen zu gebären und diesen den Weg zu erklären und als erste zu öffnen. Der Weg war für die Menschen ein doppelter. Sie hatten zwei Seelen, eine von der Erd-Mutter-Seele und eine von der Sonnen-Mutter-Seele. Die Erd-Mutter-Seele offenbarte sich in ihrer Natur des Lebens, die Sonnen-Mutter-Seele als Ziel des Erdenlebens, als das Reich der Verstorbenen Menschen, die nicht mehr in den Kreislauf der Wiedergeburten zurückkehren, weil sie erkannt hatten, dass die eigene Lichtgestalt der Sonnen-Seele mit der Erd-Seele verschmelzen kann. Die Menschen nannten den Ort der Nichtwiedergeborenen Hel, was hell, aber auch Ring oder Rad bedeutet. Hel ist die Sonnen-Seele und diese
schenkt den Menschen durch Verschmelzung mit der menschlichen Erd-Seele eine menschliche Lichtgestalt, gleißend leuchtend weiß, das bewusste Seelenwesen. Diese Sonnen-Seele, die auf uns wartet kann angerufen werden, ebenso die Erd-Mutter-Seele, beide sind Hüter, Bewahrer, Ernährer und Lehrer/innen und bieten jeglichen Schutz ihren Kindern. Es kann aber auch jede Seele von Tieren und Pflanzen angerufen werden, auch sie sind Helfer bei Krankheit und Not. Der Himmel, der väterliche Anteil beschreibt die Wege darüber hinaus und spiegelt zugleich die Erde wieder in Gestalt von Meeren, Strömungen, Festland und Inseln. Die Freiheit verließ die Erde auf beschriebene Weise und folgte von Hel aus dem Ruf in die Tiefen des Weltalls. Mit Ihrem Ruf, den Gesängen der Sphären ruf sie das Lied der Freiheit ihren Kindern, den Weg zu beschreiben und eins zu werden mit der großen Bewusstheit und als Bewusstheitswesen weiter zu leben.
Diese Wissen ging den Menschen verloren, gute Ratschläge, von der Stammmutter Freiheit, Frya genannt, sind lange vergessen, wenige Menschen gedenken der Muttererde, niemand weiß mehr von der Sonnen-Mutter-Seele. Das weite Weltall wollen Menschen in Blechdosen, mit Düsenantrieb erobern, wo sie doch auf dem schönsten Planeten das Geschenk des Lebens erhalten haben. Dass wir auch anders in den Himmel kommen beschreibt dieses Buch.
Das Gold der Heiden (eso terra = so ist Erde)
Am Anfang war die Bewusstheit, ein gähnend leerer kalter Abgrund ohne feste Bahnen, zeitlos und ohne Leben, sie schuf den Raum, die Zeit, die Ordnung und das Leben. Zuerst entstanden der Himmel mit seiner Ordnung, die Sonne mit ihrer Wärme, ihrem Feuer, die Erde mit ihrem Leben. Sonne und Erde fanden ihren Platz innerhalb der Ordnung. Pflanzen, Tiere und Menschen lebten und wuchsen auf der Erde. Die Erde war die Mutter dieser Wesen, die Sonne taute am Anfang der Zeit das Eis auf der Erde und der später hinzukommende Mond rührte den inneren Kern der Erde zu einer glühenden Masse, aus flüssigem Stein. Die Sonne befruchtete die Erde, die Dunkelheit mit Wärme und Licht, sie schied die Mineralien voneinander, so wurden aus dem ewigen Eis auf der Erde Lebensräume für irdische Wesen. Die Erde wurde die Geburtsstätte von lebendiger erkennender Bewusstheit, ein Abbild von der UrBewusstheit, dass sich in der irdischen Ordnung, gleich der himmlischen Ordnung, in Lebensbahnen gebiert.
Zwei Mütter, die Erde und die Sonne, waren den Menschen von Beginn an vertraut und ein Vater, der Himmel. Der Mond, kam später als zweite Männlichkeit dazu. Ihre Wege bestimmten die Schicksalskräfte: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Von den Menschen wurden sie Nornen genannt. Mit der Beschäftigung der Menschen, die sich selber MAN (Mensch) nannten, mit ihrer Umwelt und den Beobachtungen ihres Seins, erkannten sie, dass alles in einem Zusammenhang steht. Der Sonnenstand, der Mondumlauf, die Bahnen der Sterne zur Erde hatten Auswirkungen auf das Leben auf der Erde. Diese Erkenntnis der Ordnung war in den Wesen der Erde grundlegend, sie war von Anfang an angelegt. Dieses Wissen machte die Menschen zu kosmischen Wesen. Aus dieser Erkenntnis heraus legten die Menschen Anlagen an, die der Ordnung und Überlieferung dienten, und dem Wandel auf der Erde das Überleben erleichterten. Diese uralten Anlagen finden wir noch heute auf der Erde, obgleich viel mehr als 90% von ihnen zerstört wurden. Die Anlagen wurden oft spiralförmig, rund und in höchster Vollendung als Kuppeln, von Halbkugeln angelegt. Oft wurden auch Megalithe Sternenbildern gleich aufgestellt und in deren Nähe Kuppeln errichtet, die von außen und innen begehbar waren. Die Steinkreise und Pyramiden sind hinlänglich bekannt, weniger bekannt sind die Kuppeln und doch sind sie die vollendete Form, die Ordnung zu begreifen, die unser Schicksal bestimmt. Die uns bekannte Form der Kuppeln ist nur noch zu einem geringen Teil erhalten, sie werden heute Hünengräber genannt.
Das Leben und die Reise der Verstorbenen finden wir als kosmisches Bild auf der Himmelsscheibe von Nebra. Eine Kuppel auf der Erde errichtet oder ein Trichter aus dem Boden gehoben sind die uneingeschränkt besten Orte, den Himmel und damit die Bahnen der Sterne und Planeten zu beobachten um eine Voraussicht auf kommende Ereignisse zu erhalten. Auf diesen Kuppeln waren Säulen eingelassen, die zwei Augen und eine Nase hatten (siehe Abbildung). Mit Markierungen wurden auf den Kuppeln wichtige Stellen des Erdenjahres in Bezug auf Sonne, Mond, Planeten und Sterne festgehalten. Gleiches fand in den Trichteranlagen Anwendung.
Zur Zeit der ersten Entstehung dieser Hügel (vor mehr als 32000 Jahren) herrschte eine Wald- und Tundralandschaft an den Bauorten in Europa vor. Die Temperaturen waren nach der vorausgegangenen Eiszeit sibirisch kalt. Und es gab in den Wintern nur eine gute Unterkunft, die ein Leben und Überleben gewährleisten konnte. Die Menschen mussten in eine Höhle, und diese bauten sie sich auch als Kuppel auf den Erdboden, die zugleich Abbild des Himmels, der Sonne und der Planeten, sowie der Erde und des menschlichen Kopfes war. Hünengräber aus der Voreiszeit sind nicht mehr vorhanden, aber es gibt noch einige Höhlen, die mehr als eine Eiszeit zurückdatiert werden können, so die Höhlen von Lascaux. Diese belegen, dass an gleichen Orten, wo heute die Hünengräber erhalten sind, ebenso Menschen lebten. Diese Höhlen finden wir von der atlantischen Küste bis weit nach Sibirien, von Nordafrika bis an das Nordmeer aus einer Zeit, die als vorgeschichtlich bezeichnet wird. (Thomas Kunze schreibt in seinem Buch „Russlands Unterwelten“: Meine Erkundungsreise durch den Ural führte mich zu weiteren Höhlen, die westeuropäischen Forschern weitestgehend unbekannt sind. Dabei lassen mindestens zwei – die von Kapowa und Ignatjewka – die Annahme zu, dass es bereits in der Eiszeit einen einheitlichen Kulturraum vom Atlantik bis zum Ural gegeben hat.) Die Hünengräber sind in der Eiszeit, wie alles andere auch, durch die Eismassen ausgelöscht. Doch tatsächlich ist der Norden Europas seit Zigtausenden von Jahren von Menschen bewohnt und ebenso alt sind unsere Überlieferungen. Diese frühen Menschen wussten von der Wiedergeburt und von einem die Zeit überdauernden Zustand des Bewusstseins. Um dieses Wissen zu erhalten, schufen sie Grundlagen, die bis heute unerreicht sind. Diese Grundlagen waren ein lebendiger Kult, in dem die Menschen ein Teil des gesamten Weltalls waren. Dieses uralte gelebte Wissen diente unter anderem dem einzelnen Menschen dazu, einen leichten Übergang in die Welt der Toten zu ermöglichen. Der Hügel war nicht das Grab, sondern eine Totenhalle und eine Einweihungshalle. Zu Ersterem ist zu sagen, dass hier ein Leichnam so lange aufgebahrt wurde, bis der Zeitpunkt der Seelenreise, der Lösung der Seele von dem verstorbenem Körper, aus kosmischer Sicht richtig war.
Ein Bild, das so einen wichtigen Zeitpunkt beschreibt, ist die Himmelsscheibe von Nebra. Der auf dieser Himmelsscheibe abgebildete Sternenhaufen, bzw. das Sternbild der Plejaden ist noch heute als das Goldene Tor bekannt, durch das alle Seelen von Verstorbenen gehen müssen, um die Stätte der himmlischen Geburt zu erreichen. Ein Hinweis gibt uns das Märchen von Frau Holle, unserer Schneekönigin, der wir später im Text noch unter anderem Namen begegnen werden. (Die Plejaden galten in fast allen Kulturen als besondere Sterne. Als Gruppe von sechs gezeichneter Punkte in den Höhlen von Lascaux; oberhalb der Höhlenzeichnung des Auerochsen werden sie laut Wikipedia als die Plejaden identifiziert.) Tote wurden zu einem kosmisch richtigen Zeitpunkt aus der Grotte im Hügel herausgeholt und auf den Hügel gelegt, während des Zwielichtes vor Sonnenaufgang, deshalb die eine Linie des Horizontes auf der Himmelsscheibe. Als Erstes wird den Toten die Erde berühren, als Zweites die Strahlen der Sonne. War der Tote zuvor im Schoß der Erde, so ging es nun für die Seele darum, dem Licht entgegenzutreten und seelisch zu ihrer zweiten, himmlischen Mutter zu gehen, die Herrscherin und Hüterin des Totenreiches ist, wobei die erste Mutter, die Erde, ihr Kind in die Obhut ihrer Schwester gibt.
Der Tod ist der Weg zu den Ahnen, den Vorfahren, und diese sind die Mutter Erde, die Mutter Sonne, der Vater Himmel und der Vater Mond ebenso. Die Berührung von diesen allein ermöglicht die Wiedergeburt oder die Rückkehr zum zeitlosen Sein, zur ewigen Bewusstheit. Als Glied in einer Kette des irdisch-kosmischen Lebens erkannte der Mensch sich und stellte sich dadurch mit den vorherrschenden natürlichen Umständen auf eine Stufe, mit seinen Geschwistern, den Pflanzen und Tieren, die ihren Teil dazu beitrugen die Wiedergeburt zu bewerkstelligen. Das Goldene Tor der Plejaden, der Mond und die symbolischen 25 Sterne, hier für 25 Sternbilder gewählt, das Sonnenschiff, auf dem die Seele ihre Reise über den Horizont antritt und vor allem die Goldene Kuppel, auf der der Tote aufgebahrt liegt, inmitten der vier markanten Himmelspunkte: Sommersonnenwende, Wintersonnenwende, Tag- und Nachtgleichen in Frühling und Herbst. Richtig ist die Verschiebung der Kuppel aus dem Zentrum der Scheibe, sie ist nicht mehr das Ringland, von dem in Kürze die Rede sein wird.
Aus dieser Zeit stammen Abbilder, von Menschen erstellt und noch heute zu finden, wo Tiere mit flammenden Mündern dargestellt werden. Ein flammendes Schwert oder ein Flammen speiender menschlicher Mund sind dagegen neuzeitlich und falsch verstandene Abbildungen, wohingegen ein Flammen speiender Adler oder Geier die Aufgabe der »leckenden Sonne« weiter vollführte. Wölfe, Bären, Raubkatzen oder Vögel verspeisten die menschlichen Überreste. Die Seele ist erst frei, wenn alles Körperliche von den Tieren verspeist wird und so in den Kreislauf der Natur zurückgefunden hatte. Allein durch die schnelle Entsorgung des Leichnams ist eine schnelle Lösung der Seele aus dem irdischen Zustand möglich und sie kann befreit zu ihren Ahnen gelangen. Dieses Wissen herrscht heute noch vor, beispielsweise bei den Parsen in Indien, den Anhängern von Zarathustras, den Buddhisten in Nepal, oder den Schamanen in Sibirien. Bei den Urvölkern Nordamerikas wurden und werden auch teilweise heute noch die Toten auf Gestelle oder Türme gelegt. Die Türme des Schweigens werden sie bei den Parsen genannt, sie sind Begräbnisstätten aus Stein gebaut, auf denen die menschlichen Leichen den Geiern zum Fraß ausgesetzt werden. Wer mehr darüber wissen möchte, lese auch die Überlieferung von Zarathustra und hier wird dem Leser auffallen, dass dieses Wissen aus dem hohen Norden stammt. In den Aufzeichnungen von einem Gespräch mit Ahura Mazda, seinem Gott, erklärt dieser dem Zarathustra den Kult, die Toten so lange in der gefrorenen Erde aufzubahren, bis die Sonne sich wieder am Horizont zeigt.
Dieses Wissen stammt von dem Ringland, genannt Hel (Rad), wo der Tote so lange in einem Hügel aufgebahrt wurde, bis der günstige Zeitpunkt, die richtige Konstellation, am Himmel erschien. Hel, das Ringland, war die Insel Atlantis, die Bernstein-Insel, von der Jürgen Spanuth in dem Buch »Volk aus dem Bernsteinland« ausführlich berichtet. Hel bedeutet in unserer Sprache Ring oder früher Reif und ist somit ein Gelöbnis, ein Versprechen über die Zeit hinaus. Der Helweg ist der Weg der Helden. Es gibt keinen neuen Ring und keinen neuen Bund, sondern nur diesen einen, den Bund mit dem Totenreich, wer dieses erreichte, war ein Held. Helden sind immer tot, niemals lebend und sie haben ihr Bewusstsein erhalten, darauf kommt es an. Eigenes Bewusstsein erfordert ein Leben, welches ausgerichtet ist auf das Leben in seiner Ordnung auf der Erde, auf das Sonnensystem und die höhere Ordnung am Himmel. Dies hört sich schwieriger an als es ist, denn es heißt den Lauf des Lebens anzunehmen und nicht unbedingt nach den Sternen zu schauen, denn die Prophetie ist nur ein Hilfsmittel, von unseren Vorfahren weitergegeben, um ein Verständnis des Bewusstseins zu geben. Ein Leben im Gleichklang mit der irdischen Natur zu führen, dies ist ein einfaches Wissen, es wird leicht beschrieben: Lasse alles, was Dir nicht gefällt, tue alles, was Dir gefällt und keiner Kreatur schadet und warte so lange, bis Du Gewissheit hast, was noch ohne Entscheidung in Dir ist, bis Du entscheiden kannst. Lass keine fremde Meinung dabei zu, als Dein eigenes Empfinden Dir sagt. Schütze dabei Dein Leben und das Deiner Nächsten, wünsche Deiner Nahrung Wiedergeburt durch Deinen Verzehr an der Natur. Suche einen Mittelweg und versuche, ohne eigennützige Wünsche zu leben. Nur das Einfache führt zur Einheit, deshalb ehre Dein Leben, indem Du Deine Vorfahren und ihr Wissen ehrst, ebenso Deine Nachfahren, denen Du eine reine Erde hinterlässt, indem Du auf Annehmlichkeiten weitgehend verzichtest, die das Weiterleben der Natur auf unserer Muttererde verschlechtert. Gehe zu den wenigen uralten Hünenhügeln, schlafe auf den verlassenen Orten, tief im Wald findest Du noch welche, laufe herum und besieh sie Dir und wisse, Deine Ahnen sind bei Dir, Kraft geben sie Dir aus der Quelle der Vergangenheit, die Liebe zum Leben auf Ewigkeit heißt, denn diese Liebe ist die Bewusstheit über die Gegenwart hinaus. Die Gegenwart ist das körperliche Sein, ist Dein Altar in Deiner Lebens-Zeit. Das lateinische Wort für Zeit heißt Tempora und stammt von dem altgriechischen Wort (???????) Temenos, was ein abgegrenzter heiliger (ganzer/heiler) Bereich bedeutet. Dieser Bereich ist zeitlich und räumlich, wobei hier zu klären ist, dass Raum und Zeit nicht zu trennen sind, beide bedingen einander.
Wenige Hünenhügel gibt es noch in unserer Gegenwart. Aus der Vergangenheit heraus werden sie Dich leiten in das versprochene Hel, in das seelische Ringland, wo das Licht nicht untergeht, wo die Sonne wie ein Juwel ewig um die Insel der Helden kreist wie ein rotleuchtender Stein an einem Ring, so war diese Insel einst gelegen, als die Achse der Erde nicht schwankte - so sei auch Du. Du bist ein Erdenkind wie jede Pflanze, jedes Tier und jeder andere Mensch ebenso. Nimm also mit in dieses Reich, was immer Du kannst, aber halte niemals an Dingen fest, denn das Reich ist Hel, ist Bewusstheit, ist ewig und rein, bedarf keiner Hünenhügel, keiner Religion, sondern nur Dir. Und wenn Du bedarfst, entscheide selber. Freunde findet man selten, selten auch Gleichgesinnte, so rufe die Erde an, auch die Sonne, den Mond und die Sterne, danke ihnen, wie den Pflanzen und Tieren, danke den Menschen, auch wenn sie diese Einheit aus Liebe nicht mehr erkennen. Alles Sein ist Liebe oder falsch verstandene Liebe bei den Menschen. Sei ein Kämpfer für Dein Leben, für das Deiner Nachkommen und Vorfahren, so Du mit ihrem Trachten übereinstimmst. Ihre Taten magst Du nicht beurteilen, denn sie können es nur selber, so wie Du in der Stunde Deines Todes Dich entscheiden musst, ob Du würdig bist in das verheißene Land Deiner Vorfahren zu gehen oder den endlosen Lauf durch die Wiedergeburten zu gehen hast, vielleicht für alle Ewigkeit?
Entscheidend für das Verhalten der Frühmenschen war ihr kosmisches Wissen auf der Erde anzuwenden und weiterzugeben. Wie schon angedeutet, haben die Hünenhügel als Himmelsobservatorien gedient. Eine der ältesten Darstellungen von Menschen sind vor- und rückläufige Spiralen, bis heute sind sie noch immer nicht erklärt worden und doch ist es so einfach. Auf den Hügeln befanden sich zuweilen auch eingelassene Stämme, diese waren auf die Himmelsachse, den himmlischen Nordpol gerichtet, auf den Drehpunkt des Himmels um die Erde. Das Weltbild war geozentrisch, die Erde der Mittelpunkt, um die alle Himmelskörper kreisen. Am Tage konnte der Lauf der Sonne über Länge und Winkel des Schattens gemessen werden, eine geniale und einfache Methode alle Fixpunkte der Sonnenstände zu projizieren, aber nicht allein der Sonne, sondern auch des Mondes und der Planeten und Sterne in der Nacht. Irminsul, die Himmelssäule zeichnet Mäander und Spiralen, Kreise und schönste Mandala in nie endenden Läufen. Ganze Hünenhügelketten wurden nach dem Untergang der Ringinsel, die einst Zentrum des Wissens war, den Sternbildern gleich auf den Festland aufgebaut. Jeder Hügel ein Planet, Sterne aus den Sternbildern alle proportional zueinander, mit einer Genauigkeit, die bis heute unerreicht ist, so vermaßen die Menschen den Himmel und nicht nur diesen, sondern auch die Erdoberflächen und die Meere. Der Sextant ist somit eine uralte Entdeckung und Erfindung und erklärt die Seetüchtigkeit aus uralter Zeit. Diese und andere Entdeckungen und Erfindungen dienten dazu Wissen zu erhalten und auszubauen, denn wie wir davon sprechen, dass Tiere einen Instinkt haben, so haben Menschen etwas Ähnliches, was richtig mit den Begriffen irdisch-kosmisch-faustisches Wissen Bezeichnung finden kann. So wie ein Vogel von Nordeuropa bis zur Südspitze von Afrika den Weg ohne Karte findet und die Fische durch die Ozeane hin- und zurückfinden, zum Laichgebiet viele tausend Kilometer entfernt, so wusste der frühe Mensch aus seinem archaischen Wissen (Hinweis – Arche = das Wissen der Erde über alle Lebewesen) von den Abläufen im Himmel und dem Leben auf der Erde. Ihre Seelen war frei, ohne fremde Eindrücke konnten sie sich wie Vögel in die Lüfte erheben, ja sie konnten ohne Anstrengung den Raum und die Zeit als Illusion erkennen und so die Erde und das Sonnensystem verlassen und in die Tiefen des Weltalls vordringen. Allein die Geburtsstätte allen Lebens und der Bewusstheit bleibt die Erde - und nur hier ist auch diese körperliche Vielfalt in einem harmonischen Zusammenspiel möglich. Aber es gibt nicht nur das Leben, es gibt die Vergänglichkeit des Körpers und damit den Tod. – Und es gibt den zweiten Tod, worauf wir noch zu sprechen kommen.
Wichtig ist nun festzuhalten, dass die Seelen aller Wesen von Natur aus frei sind, sie sind nicht an den Körper oder die Erde gebunden und somit in der Lage zu schweben, und noch mehr als dieses: In einem Moment können sie von einem Winkel des Universums zu einem andern reisen. Wie dieses vonstattengeht, kann nicht mit Worten beschrieben werden. Es ist auch schwierig eine Schrift, einen Gedanken aus diesem Grunde zu bemühen, sehr viel einfacher sind Bilder, und diese Bilder gibt es ohne Zahl - und jeder kennt sie. Der vogelköpfige Mensch ist eines der ersten und häufig aus Urzeiten erhaltene, weltweit. Dann kam die Darstellung des geflügelten Menschen, geflügelter Stiere, Löwen, Pferde usw. Diese Darstellungen tauchten erst dann in der Geschichte auf, als es wichtig wurde, dieses Wissen, was man kosmisch-faustisches Wissen nennt, weiterzugeben. Hiermit haben wir zwei außerordentliche Merkmale, die in den Religionen überliefert sind und dort fehlgedeutet werden. Die Flammen aus den Mündern der Tiere und Menschen und die Flügel auf dem Rücken von Menschen und Tieren, die körperlich nicht fliegen können, es sind einfache Beschreibungen vom Wesen der Seelen und übertragend dargestellt auf den Körper. Die Seele ist es auch, um die es als Erdenwesen geht. Am materiellen Reichtum war und ist noch immer abzulesen, wie verflochten die ausschließlich menschlichen Seelen, die sich für so etwas hergeben, in die
Materien und Wiedergeburt verstrickt sind. Reiche Menschen taugen nicht und am allerwenigsten als Vorbilder und Lenker von Gemeinschaften, sie grenzen sich aus jeder Gemeinschaft aus, indem sie dieser schaden und ein sinn- und seelenentleertes Leben führen. Die Wertschätzung verlangt die Abstammung, die Gemeinschaft und vor allem die Möglichkeit über den Tod hinaus. Dies alles wussten die voraussehenden weisen kosmisch-faustischen Menschen und hinterließen uns Bilder, die eigentlich nicht fehlgedeutet werden können. Dass sich dieses Wissen trotz dieser eindeutigen Bilder vernebelt hat, liegt an einer vorsätzlich eingeführten Illusion, der angeblichen Macht über die Erde, sie geht einher mit dem Verlust des kosmisch-faustischen Wissens, welches sich zurückverfolgen lässt bis zur Ringinsel Hel. Zu dieser Zeit stand die Achse der Erde senkrecht zur Bahn der Sonne um die Erde, und die Ringinsel war der geografische und magnetische Nordpol der Erde. Die Menschen, wie bereits beschrieben, ehrten die Erde und die Sonne als ihre Mütter und den Himmel als ihren Vater und Lehrer. Sie erkannten als aufrechte Wesen die Abstammung von den Bäumen an, die gleich dem Menschen, als einziges fleischliches Wesen, empor, von der Erde zum Himmel und den Gestirnen streben. Wir kennen noch den Begriff für aufrechte Menschen, aus gutem Holz geschnitzt zu sein, auch lebten die Menschen in Stämmen, genannt Volksstamm. Die Wahrnehmung war magisch und das Wissen archaisch, wie es eben die Natur vorgab. Als magische Wesen verstanden sie die Tiere, Pflanzen, Mineralien, das Feuer, die Luft, das Wasser und den Lauf der Gestirne zu deuten in einem großen Zusammenspiel, was ihr eigenes Bewusstsein auf einmalige Art bereichert und in einer losgelösten (absoluten) Freiheit mit den Urkräften verschmolzen und doch für sich existent bleiben konnte. Von Neun Welten konnten sie berichten und mehr noch: wahrnehmen. Freya war die dritte Mutter der Menschen, die Volksmutter von Ringland, sie stand für die Freiheit, die vollkommene Selbstbestimmung alle Wege zu beschreiten, die ein menschliches Bewusstsein in einem Erdenleben erreichen kann. Das Ringland, die Insel Hel, hatte ihren Namen von der Kreisbahn der Sonne um diese Insel erhalten. Hel, die Sonnenmutter, führte die Seelen der verstorbenen Lebewesen in die Lichtwelt, aber auch zu Lebzeiten ist es den Wesen nicht verwehrt in das Reich des Todes und wieder zurück zum Leben zu gehen. Auch diese Darstellungen sind wieder überliefert und uns allen bestens bekannt.
Es ist der Strahlenkranz, der auf vielen Heiligenbildchen, Ikonen, Wandmalereien usw. zu sehen ist, das Symbol der Erleuchtung. Erleuchtete Menschen haben sich selber bezwungen und sind ihren zweiten Müttern, Erde und Sonne seelisch wirklich begegnet. Den Strahlenkranz sieht aber der Mensch nicht bei anderen und kann dies somit nicht richtig deuten, es ist wieder nur ein Symbol der Sonnenstrahlen und diese werden als KORONA (Krone) bezeichnet. Bei Sonnenfinsternis, wenn der Mond sich am Tage vor die Sonne stellt, ist von der Erde aus nur ein Lichtkranz zu sehen. Diese Erscheinung suchen immer sehr viele Menschen zu beobachten, sie ist magisch anziehend, nur keiner weiß wieso. Die ganze Natur, mit Ausnahme der Menschen, schweigt so lange, bis die Sonne wieder ganz zu sehen ist. „Die dreifache Hekate“ und was
immer für Bezeichnungen und Vorhersagen zu einer totalen Sonnenfinsternis gemacht werden, sind völliger Blödsinn, da wie gesagt nur ein Symbol. Korona, der Strahlenkranz, verehrt als Monstranz bei den Katholiken, in deren Mitte das Allerheiligste, das Brot Gottes (des Hirtengottes Brot der Innenansicht) liegt. Korona ist Kronos, die Zeit, die diesen Raum und dieses Universum aufspannt und in deren Mitte das Leben, die Bewusstheit, die reine Seele diesen Strahlenkranz selber brennend aber nicht verbrennend ausstrahlt. Natürliche Abläufe, für jeden nachvollziehbar, es gibt da keine Geheimnisse und kein exklusives
Wissen, und wenn ein Mensch eine goldene Blechdose trägt, so hat er sich schon so weit in die Materie verstrickt, dass er nur noch hoffen kann, nur der Strahlenkranz der Sonne verdeutlicht den Menschen ihr eigenes Recht, durch Freiheit diesen Zustand zu erreichen, den Zustand eins mit der Zeit zu werden. Vor lang vergessener Zeit hatten die Heiden ein solches Symbol auf der Erde errichtet, den mit flüssig gemachtem Bernstein überzogenen Berg, auf dessen Spitze die Säule stand, ebenfalls mit Bernstein überzogen, die symbolisch den Himmel zu tragen hatte, - wir werden später darauf zurückkommen. (Das Wort für Bernstein ist im Germanischen Glas und wir kennen vielleicht die alten Geschichten und Überlieferungen vom „Gläsernem Turm“ und vom „Goldenen Berg“. Die Griechen nannten das Bernstein Elektris wegen seiner elektrostatischen Wirkung, wenn man es z.B. an Wolle reibt, daher stammt auch der Begriff Elektrizität. Die Geschichte hält für uns eine weitere Überraschung bereit, es ist wieder die Sage um die Plejaden, welche im antiken Griechenland die Kinder von Atlas, der „Himmeltragende Titan“, (Irminsul) und seiner Frau Plejone, die eine Tochter des Okeanos ist sowie ihren sieben Töchtern Alkyone, Asterope, Celaeno, Elektra, Maja, Merope und Taygete. Trauer muss Elektra tragen, hat uns den Namen jedenfalls in die Gegenwart getragen, doch um wen hat Elektra getrauert, die Sage erzählt es: Phaethon, seine Mutter Clymene versichert Phaethon, dass er der Sohn des Sonnengottes ist, und rät ihm, seinen Vater im Sonnenpalast aufzusuchen und ein Zeugnis seiner Vaterschaft zu fordern. Helios, der Sonnenlenker, der ihn im Palast aufnimmt und als Sohn anerkennt, verpflichtet sich durch einen Eid, ein Geschenk seiner Wahl zu geben. Phaethon bittet für einen Tag den Sonnenwagen lenken zu dürfen. Helios versucht, seinen Sohn von diesem Plan abzubringen, vergeblich. Phaethon besteigt, als die Nacht zu Ende geht, den Sonnenwagen des Vaters. Das Viergespann rast los und gerät außer Kontrolle. Phaethon kann die Sonnenrosse nicht lenken und verlässt die Fahrstrecke zwischen Himmel und Erde, so löst er eine Katastrophe universalen Ausmaßes aus. Ovid berichtet: „Die Erde geht in Flammen auf, die höchsten Gipfel zuerst, tiefe Risse springen auf, und alle Feuchtigkeit versiegt. Die Wiesen brennen zu weißer Asche; die Bäume werden mitsamt ihren Blättern versengt, und das reife Korn nährt selbst die es verzehrende Flamme… Große Städte gehen mitsamt ihren Mauern unter, und die ungeheure Feuersbrunst verwandelt ganze Völker zu Asche.“
Zeus, von Gaia, der Muttererde, zur Hilfe gerufen, bereitet dem Brand ein Ende und schleudert seine Blitze auf Phaethon und den Sonnenwagen. Der Wagen wird getroffen und Phaethon stürzt in die Tiefe, wo er tot im Fluss Eridanus (Eider) landet. Seine Schwestern, die Plejaden, weinen um ihn und werden am Ufer der Eider zu Pappeln, von denen die Tränen der Sage nach, die zu Bernstein werden, herabtropfen.
Was aber ist der Strahlenkranz und wie wird dieser wahrgenommen? Kein Mensch kann ihn bei einem anderen Menschen sehen, zumindest mit den Augen des Körpers nicht, dazu bedarf es einer anderen, einer seelischen Sicht. Der magische Mensch hat zwei Sichten, die körperliche und die seelische. Und wenn er diese Wahrnehmung besitzt, ändert sich seine Sicht in dieser Gegenwart, es verschwindet für ihn unter anderem die Farbe Weiß, ein elfenbein-gelblicher Farbton tritt an die Stelle von Reinweiß. Der Gesichtskreis nimmt einen bernsteinfarbenen Rand an, egal, in welche Richtung sein Sehen gerichtet ist, es hat für ihn den Eindruck, als stünde er ununterbrochen unter einem goldenen Baldachin, ein Lichtbogen im bernsteinfarbenen Farbraum umschließt die gesamte Wahrnehmung der sichtbaren Welt, also die Umkehrung der bildlichen Darstellung des Heiligenscheines mit dem zu sehenden Strahlenkranz um den Kopf der abgebildeten Figur. Der magisch-kosmisch-faustische Mensch ist in der glücklichen Lage die Aura zu sehen. Das Wort ist abgeleitet von Aurora, der Sonnenaufgangsröte, die aber bei leibe nicht rot ist, sondern das ganze Farbspektrum am Horizont durchschreitet, bis die Sonne über einen bestimmten Winkel über den Horizont gestiegen ist. Dieses Farbspektrum kennen wir vom Regenbogen, es ist das Sonnenlicht, welches sich in einem Tropfen Wasser bricht bzw. in den vielen Regentropfen. Genau dieses farbige Licht ist die Aura, die der magisch-kosmisch-faustische Mensch an allen Dingen und Wesen wahrnimmt und damit erkennt, dass alles lebt, dass alles aus diesem Licht erst Bestand hat. Dieses Licht gehört nicht zu den Dingen und Wesen und doch kann nicht eins ohne das Licht sein. Dieses Licht gehört der Gegenwart an, es ist ein anderes Licht als das, was wir von der Sonne kennen, es ist das Licht, worin die Toten aufgenommen werden, von daher gibt es so etwas wie eine zweite Sonne. Unter dem Licht der zweiten Sonne gibt es die Farbe Weiß nicht mehr, denn diese wird von der eigenen Wahrnehmung geschluckt und nicht mehr reflektiert. Die Seele ist somit in den Zustand der Urmenschen getreten, die ihre Lieblingsorte auf der Erde immer in einem Wald hatten, wo sie mit der Ruhe und Gelassenheit der Bäume ihre tiefe Seelenverwandtschaft spürten und durch die Äste den Sternenhimmel betrachteten, den Lauf der Zeit genossen, und in die Vergangenheit und Zukunft schauten. Hierzu finden wir eine schöne Beschreibung in der Älteren Edda. Die Urmenschen wussten um den Verlust des Wissens und rafften sich auf Zeichen zu setzen, um für ihre Nachkommen und allen Menschen den Weg zu weisen zum ewigen Reich der Hel, Frau Holle, der zweiten Sonne. Lichtgestalten, blendend weiß und der Freiheit verpflichtet.
Die Hünenhügel waren ein verkleinertes Abbild der Ringinsel, wo über einem solchen Hügel, der mit goldenen Platten (aus Bernstein) belegt war, die Säule Irminsul aufgestellt stand, die symbolisch den Himmel trägt. In den griechischen Mythen wurde sie als Atlas bezeichnet, dem Stärksten, der allein in der Lage war den Himmel zu tragen. Aus den nordischen Überlieferungen gibt es genauere Angaben, sie erzählen von einem Turm aus Glas, der alten nordischen Bezeichnung für Bernstein. Diese Überlieferungen und Belege ihrer Wahrhaftigkeit hat der Pastor Jürgen Spanuth in seinem Buch »Volk aus dem Bernsteinland« bestens und zweifelsfrei beschrieben, sodass ich einmal mehr hier nur einen Hinweis gebe. Weitere Bücher empfehle ich warmen Herzens, »Die Uralinda Handschrift« von Herman Wirth, »Die Vorfahren der Germanen« von Heinz B. Maas und das Buch von Helge Wirth über die Sternbilder. Auch Oswald Spengler, »Der Untergang des Abendlandes, ist heute aktueller denn je, obgleich es vor 100 Jahren geschrieben wurde. All diese Bücher sind wissenschaftlich nicht anerkannt und zeugen so von einem freien Geist, den Dichter, Forscher und Denker ausmachen, und alle sind in der eigenen Geschichte unterwegs, die sie für uns zusammengetragen haben. Leider hat nicht einer von ihnen die Bekanntheit und Anerkennung entsprechend ihrer Forschungsergebnisse erfahren.
Das älteste Symbol der Menschheit ist auf allen Erdteilen zu finden, es ist die Abbildung der Hand. Sie die das feinste Werkzeug und die mächtigste Waffe in der Natur, in der Verbindung mit der geistigen Fähigkeit des Menschen. Sie ist die Darstellung, welche heute von der Wissenschaft als das älteste Gottessymbol anerkannt wird. Wir finden selbst in Europa, dem erdgeschichtlich durch die Auswirkungen der Eiszeiten jüngsten Kontinent Darstellungen, die älter als 32.000 Jahre sind (Bild oben: Hand in der Höhle Pech-Merle in Südfrankreich). Dieses Wissen hatten noch die Steinzeitmenschen der Megalithzeit und sie haben es auf Findlingen hinterlassen, so wie auf dem Schalenstein von Bunsoh (Bild unten), ausgegraben aus einem Hünenhügel oder auf einem Findling nahe der Burg Blankenstein bei Hattingen an der Ruhr.
Alte Sagen berichten von einem Herrscher der nordischen Menschen, sie erzählen uns in den verschiedensten Geschichten von dem Alten, der einst auf dem Berg (Goldberg) stand und die Geschicke der Menschen zum Guten lenkte. Mit seinem Tod hörte die Goldene Zeit auf (Hinweis: Brunhild, stellvertretend für die Erd-Mutter-Seele). Er wurde in dem Berg beigesetzt und alle Menschen warten auf den Tag, an dem er wieder hervortritt und ein neues Goldenes Zeitalter beginnt, das den Menschen Gerechtigkeit und Frieden bringt. Die uralte Überlieferung ist zu Berichten und Sagen aus geschichtlicher Zeit umgedeutet und erzählt Gleiches von Widukind oder auch von Barbarossa, der den Weg nach Canossa barfuß und im Büßerkleid antrat, um beim damaligen Papst Abbitte zu leisten. Wie aber schon gesagt, spricht man in diesem Zusammenhang heute noch von einem Zeitalter, von einer Zeitspanne, einer Ära. Das könnte das Zeitalter der Fische, des Widder, des Stier, der Zwillinge, des Löwen, ... oder jedes anderes Zeitalter sein, welches jeweils immer mehr als 2000 Jahre andauert und dann ist es noch ungewiss, ob dieses Zeitalter vor oder nach der letzten oder vorletzten Eiszeit liegt. Von 32.000 Jahre alten Höhlenzeichnungen habe ich bereits berichtet, lange vor der letzten Eiszeit hinterließen Menschen ihr Wissen als Bilder oder kleinen Figuren weit unter der Erde, sie sind die einzigen Überreste von dieser Kultur. Der Bericht vom Herrscher aus dem Goldenen Berg stammt, wenn er richtig überliefert ist, aus einer relativ jungen Zeit, als die Herrschaft bereits bei den Männern angelangt war. Die Überlieferungen sind im Einzelnen nicht nachvollziehbar, nur einzelne Berichte, die aus geschichtlicher Zeit stammen, lassen aufhorchen, so beschreibt der Forscher Herman Wirth in seinem Werk, »Der Aufgang der Menschheit« eine ähnliche Geschichte von Zarathustra, dem Herrscher über das alte Reich der Parsen (den arisch-nordischen Perser). Völlig zu Recht belegt Wirth diese Geschichte als nordisches Wissen und führt dazu viele Beweise an. Es ist zweifelsfrei, dass die nordische Kultur zu dieser und vor dieser Zeit weder patriarchalisch noch matriarchalisch strukturiert war, also weder männlich noch weiblich herrschaftlich geprägt war. Es gab eine Gewaltenteilung zwischen Männern und Frauen, die ohne Beispiel in der Geschichte ist. Die Abstammung wurde auf die Mütter zurückgeführt und von daher entsprach es der natürlichen Ordnung: Alles Leben hat seine Geburt durch eine Mutter und nur sie ist Erhalterin des Lebens, Garant für das Überleben der Völker. Das schon erwähnte Buch, »Die Uralinda Handschrift« datiert ihre Beschreibungen zurück auf eine Zeit von vor mehr als 4.000 Jahren und ist im Original in der Ruspelschrift (Runen-Schrift) verfasst. Hier finden wir eine genaue Beschreibung über die Gesellschaftsstruktur bei dem Volk, welches den Untergang der Ringinsel überliefert hat. Der Anfang des Goldenen Zeitalters wird von mir auf das Ende des zurückliegenden Wassermann-Zeitalters vermutet, als der griechischen Sage nach Poseidon die Insel Atlantis schuf ( Wahrscheinlicher ist es Ozeane, welche ein Land im Meere schuf). Nach dem Titan Atlas wurde die Insel benannt, der selber als Träger des Himmels bezeichnet wird. Den Untergang des Goldenen Zeitalters schätze ich auf den Beginn der letzten Eiszeit. Das Ringland, Atlantis war einst am Nordpol gelegen, änderte aber ihre geografische Lage in Zehntausenden von Jahren und dieses hat mit der Verschiebung der Erdachse zu tun.
Von den Griechen wissen wir aus Überlieferungen von einem alten Volk, welches sie sinngemäß als »die Menschen aus der mondlosen Zeit« bezeichneten. Durch das Einfangen des Mondes in die Umlaufbahn der Erde muss es zu massiven Schwankungen auf der Erde gekommen sein, die letztlich auch die Verschiebung der Erdachse in Bezug auf den Umlauf um die Sonne bewirkt hat. Die Erde brach in Schollen auf, Berge spien Feuer, Inseln versanken im Wasser oder in Lavafluten. Auch in der Älteren Edda wird darauf hingewiesen dass einst der Mond noch keinen festen Platz am Himmel hatte.
Der geografische und magnetische Nordpol verschob sich im Laufe von großen Zeitspannen durch den Einfluss des Mondes vom Ringland bis in die Arktis. Die Erde geriet in Schieflage zur Sonne, so entstanden die Jahreszeiten. Aus der mondlosen Zeit ist uns eine weitere Überlieferung bekannt. Sie kommt aus dem Land, in dem die Sonne nicht untergeht, es ist die ferne Vergangenheit, als das Ringland noch am Nordpol lag, und die Achse der Erde zur Sonne senkrecht stand. Damals beschien die Sonne die Insel auf einer festen Ringbahn und stand zu jeder Zeit über dem Horizont, sie schenkte den Menschen einen in unserem Sinne ununterbrochenen Frühling, das war die Voraussetzung für ein Goldenes Zeitalter durch ununterbrochenes Wachstum von Pflanzen und damit von Nahrungsmittel für alle Kinder der Erde. Solche Berichte sind uns aus allen Kulturen erhalten. Dann geschah das Unerwartete, die Annäherung des Mondes an die Erde, mit mächtigen Verwerfungen auf der Erde, wobei ein großer Teil vom Ringland unterging, und ein plötzlicher Wintereinbruch fast alles Leben auslöschte, Erdbeben und Vulkanausbrüche sind überliefert, die Flucht von Völkern aus dem Norden in den Süden, ans Mittelmeer. Auch diese Berichte sind aus der Urzeit erhalten, wir finden Überlieferungen unter andern aus Ägypten, wo beschrieben wird, dass das Alte Reich von blauäugigen blonden Menschen gegründet wurde. Der Berg war die Bezeichnung vom Nordpol und die Menschen wussten von einem weiteren Berg, der auf der Erde am Südpol gelegen war. Wir finden viele alte Sagen, die von den Ländern zwischen den beiden Bergen berichten, unter anderem aus dem alten Ägypten und Mesopotamien, deren in Stein gehauenen Hieroglyphen uns durch die Dechiffrierung der alten Schriften wieder Zugang zu dem alten Wissen schenkt. Der heilige Berg wurde durch den Verlust von Wissen auf vielen Bergen dieser Erde vermutet und immer stehen diese Berge als religiöse Ursprünge des wahren Wissens, das vom Herrn des Berges, der Gott ist, den religionsstiftenden Menschenführern hier anvertraut wurde und diese Führer sprachen dann von ihrer Rechtmäßigkeit ewige Gesetze zu verkünden, an die sich alle Menschen zu halten hätten, so sie es nicht taten, würden sie zu Feinden des Gottes erklärt und mussten von den Gläubigen vernichtet werden. Die Aufzeichnungen finden wir in den Büchern Moses, speziell in dem Kapitel »In der Wüste«, in den Überlieferungen von Mohammed dem Propheten von Allah und vielen älteren Geschichten unter anderem aus dem Zweistromland, aus Amerika, China, Indien usw. Dieses Wissen stammte aber nicht nur aus Überlieferungen von Stämmen, die auf der Erde nach dem Untergang von Ringland und dem darauf folgendem Schreckenswinter in Nordeuropa, das Land mit Schiffen verlassen hatten und Hochkulturen auf der gesamten Erde gründeten, nein, es gab auch Völker, die sich auf dem benachbarten Festland der Ringinsel ansiedelten und hier den alten Kult neu auslegten und mit neuem Leben speisten. Der Drehpunkt der Erde und der Meere war hinfort, sein alter Name ist der Nabel der Welt und doch war es den nordischen Völkern durch ihr unvermischtes Wissen möglich, diesen wieder zu erreichen. Es scheint auf den ersten Blick vollkommen ausgeschlossen, doch die seelischen Kräfte der nordischen Menschen hatten damit keine Schwierigkeiten, sie waren weiterhin magisch-kosmische Menschen und ehrten ihr Wissen und ihr Können, über viele Generationen gaben sie es weiter und entwickelten ein System von Kraftplätzen, die das Abbild des Himmels (den Sternbildern gleich) auf die Erde projizierten. An diesen Kraftplätzen wurde der Mensch auf natürliche Weise mit dem Wissen des Kosmos, der Sonne, des hinzugekommenen Mondes und vor allem anderen mit dem Wissen der Erde vertraut gemacht. Es gab eine unübersehbare Anzahl von Initiationsplätzen, die es auf einfachste Art ermöglichten, wieder in das Gelobte Land der Ahnen zu reisen, welches vor der Einwirkung des Mondes in unser System nicht verborgen, sondern für alle wahrnehmbar war. Selbst die Bibel und noch mehr die alte ägyptische Kultur berichten davon. Wichtig war für die nordischen Menschen im Zeitpunkt ihres Todes spätestens hier einzutreten und nicht als Seelenwesen auf der Erde festzuhängen und sich daraus nicht mehr befreien zu können. Unendliche Wiedergeburt, das ist der ewige Tod, war sonst das Schicksal der Seelen. Ab dieser Zeit wurden die Toten im Norden und auch in vielen Hochkulturen anders bestattet, sie sollten ihren Weg zum Lichtreich der Toten leicht finden. Die Toten wurden folgerichtig so lange in der Erde bzw. im Hünenhügel aufgebahrt, bis der bestmögliche Zeitpunkt für eine Reise ins Lichtreich, zur Mutter Hel, der zweiten Sonne, den Übergang erleichterte, dazu wurden sie an einem verwesungsfreien Ort beigesetzt, bzw. bei den Nordvölkern einfach eingefroren, bis die Sonne, die bis zu einem Vierteljahr andauernde Nacht des Winters beendet hatte. Nördlich des Polarkreises wurde also notfalls bis Frühlingsbeginn abgewartet.
Erstaunlich ist, dass diese Beschreibung uns ausgerechnet von Zarathustra überliefert wird, wo es doch dort keine Winternacht in diesem Sinne gibt. Aber nicht nur Mesopotamien kannte dieses Wissen, auch der monumentale Bau der Gizeh Pyramide ist letzten Endes nur eine Leichenhalle eines noch wissenden Kulturgründers/einer Kulturgründerin, in dem die Leichen so lange verwesungsfrei aufgebahrt werden konnten, bis der rechte Zeitpunkt für den Übergang ins Reich der Toten gekommen war. Dann wurden sie auf die Plattform, wo der sogenannte Eckstein, die Spitze der Pyramide, fehlt, abgelegt, um so - wie in der alten Heimat unter einem Sternenbild am Himmel, einer kosmischen Konstellation - den leichten Weg ins Reich der Toten zu finden. Eine außergewöhnliche Vorstellungswelt, die sich in der ägyptischen Kultur, in der Mayakultur, in der Kultur von Babylon und in vielen anderen Hochkulturen entwickelt hatten und schließlich mit einer Vielzahl an Götterverschiebungen zum Untergang führte. Diese Vorstellungswelt findet sich in den Auslegungen der heutigen Religionen in nie gekannter Form wieder. Das symbolisch eingesetzte Metall Gold, an Stelle von Bernstein, wurde zum Selbstzweck, zum Teil mit Gold belegte Kuppeln von dem nun falsch verstandenen Wissen der Nordvölker, zieren heute in den verschiedensten Formen, von der Zwiebelform, Rundkuppeln bis hin zu spitzen Türmen die Plätze, an denen preisende Verführer (Priester) ihr Unwesen treiben und die versklavten und rechtlosen Völker in die Verflechtung ihrer selbst mit der Materie, leiten. Gleich einem Hirten, der seine Schafe nur zu einem Zweck schützt, sie selber zu verspeisen. Gleich einem Fischer, der fängt um sich daran zu nähren. Diese Bilder wählen auch die christlichen Kirchen und niemand denkt sich etwas dabei. Wieder einmal müssen wir erkennen, was für ein Unsinn aus dem wahren Wissen entstehen kann. Auch ein Monumentalbau ist eine Absonderlichkeit, wenngleich die Nachricht über Tausende von Jahren von einem kosmischen Wissen zeugt, doch diese Bauten setzen den unfreien Menschen voraus, der sich einer Hierarchie unterordnen musste. Der Berg mit der Grotte, in dem das Innere der Erde, die Erd-Mutter-Seele die Lösung von Körper und Seele der Menschen erleichtert, braucht dieses Gebäude nicht. Der Löwe mit dem Frauenkopf datiert das Zeitalter und vielleicht die weibliche Vorherrschaft zur Zeit der Erbauung der Pyramiden von Gizeh. Trotz allem ist die Pyramide einer der genialsten und aufwendigsten Bauwerke, welche die Verbindung des Menschen zum Kosmos, mit seinen Gestirnen und Bildern mathematisch bis ins Kleinste zu beschreiben weiß. Jedoch viel einfacher und sehr viel besser machten die Nordmenschen eine Initiation, also die Bekanntmachung mit dem Weg der Toten ins Lichtreich der zweiten Sonne. Der nordische Mensch verband mit der Anordnung von projizierten kosmischen Konstellationen eine riesige Landschaft durch Hünenhügel mit einer Übertragung auf die richtig gewählten Orte auf der Landschaft. In jedem Hünenhügel weilte ein Mensch, je nach seinen Neigungen, Geburtsdaten, Vorlieben usw. Ein mächtiges Raunen, gleich der sphärischen Musik klang durch die Welt, die Stimmen der Sirenen, der wissenden Frauen und Männer entfachte einen Ruf über die Erde, der eine seelische Grundlage aus dem Beginn der Zeit von Bewusstsein und vom ewigen Reich des Lichtes erzählte. Mächtige Wesen, die zu zaubern verstanden und Wissen verschenkten, immer in bester Absicht für ein freies Leben, Nachfolger der Erd-Mutter-Seele, Sonnen-Mutter-Seele und Stammesmutter Frya, die ihre Kinder liebten und sie notfalls wie eine Löwin verteidigten. Der Schutz der Männer und des Himmels war ihnen gewiss und alle wussten aus ihrer ungetrübten Wahrnehmung die Einheit zu wahren. Wer von den verstorbenen Menschen beigesetzt wurde und so den seelischen Abschied von seinem toten Körper nicht nehmen konnte, wurde wieder ausgegraben und so wie in Herxheim vor 7000 Jahren erneut körperlich bestattet, man machte alles für diese Zurückgebliebenen und legte ihnen sogar die Pfoten von Hunden und Wölfen bei, denn diese sind die Träger in das Totenreich, daher stammt der Begriff Höllenhund in unserer Zeit, der auch wieder vollkommen falsch verstanden wurde, denn dieser ist in Wahrheit ein seelisches Bild und zeugt einmal mehr von der Verbundenheit mit der Natur, ohne die dieser Weg nicht zu beschreiten ist.
In vergessen langer Zeit wurden die Toten so lange aufgebahrt, meist in einem Hünenhügel, der im Winter durchgefroren war und Schutz vor Tieren bot, weil mit sehr großen Steinen verschlossen, bis das Licht des Frühjahres den Norden wieder mit Sonnenlicht bestrich, denn wie schon zuvor beschrieben, sollte der Tote erst von der schwarzen Erd-Mutter seelisch gereinigt werden, niemand anders kann diese Reinigung vollziehen, um dadurch frei von der Erde zu werden und seiner zweiten Mutter ohne Gefahr entgegentreten zu können und in das ewige Reich eintreten kann.
Diese Erfahrung machten die Menschen dieser Völker jährlich ab einem bestimmten Alter oder Reifezustand, sie lebten, weil sie den Tod kannten, und wussten den einen letzten Weg, der ein doppelter ist. Die aufgebahrten Toten aber brachten sie zu bestimmten Zeitpunkten mit bestimmten Sternbildkonstellationen auf den Hügel, damit sie sicher ihre zweite Mutter, die zweite Sonne, Hel, erreichten und in ihrem Reich ewig leben, und Hels goldenes Licht empfangen, das sie ewig ernährt.
Mutter Erde und Mutter Sonne gebaren gleichzeitig zwei Leben in einem Körper durch die Befruchtung des Himmels auf der Erde und Sonne. Als Kind der Erde stirbt das Leben und verlässt so die körperliche Gegenwart, um im Lichtreich von Hel neu geboren zu werden. Das erste menschliche Wesen ist in dem Bewusstsein unserer Ahnen Frya, Freiheit, Frau Holle oder die Schneekönigin, würde man heute sagen, sie ist ein reines Kind der Erde und gebar durch die Befruchtung durch den Himmel ihre Kinder, jeweils Zwillinge weiblich und männlich, zwölf Mal. Von ihnen stammen die Völker Europas und deren endgültiger Weg. Ohne Wiedergeburt war Hel, die ewige Stätte, die ewige Stadt, in der alle Wesen aus ihrem Licht gespeist wurden. Im Leben auf der Erde hatten die Menschen mit Eintritt des Mondes ein schweres Los, doch sie waren erfindungsreiche Wesen und schufen Unvorstellbares, gleich ihren Geschwistern, den Bäumen, strebten sie nach oben zum Licht, zur Einheit mit allem, sie züchteten Gräser zu Getreidesorten durch ihr Zauberwissen, was die Einheit mit der Natur ihnen zeigte. Visionen erhielten sie aus dem Geist der Erde und dem Geist von Sonne, Mond und Weltall, ihr Leben war mehr in den Visionen, den Träumen und Schauungen als im Körperlichen, so überstanden sie Unvorstellbares, Prüfungen, die wir heute nicht mehr kennen. Dieses Wissen wurde über Hunderte von Generationen bewahrt in Reimen und einfachsten Bildern für alle Menschen frei zugänglich. Wenig ist davon heute vorstellbar, da die Sprache lediglich zur Überlieferung des Wissens diente, und ihr Wissen nicht mehr mit unseren Worten zu beschreiben ist, weil wir nicht mehr in diesem Umfeld von gelebtem Wissen aufwachsen. Sie züchteten aus Bäumen Obstbäume. Dieses Wissen hat lange nicht unsere Wissenschaft erreicht, welche lediglich höhere Erträge erzielen kann, doch hierbei bleibt die Natur auf der Strecke, Felder, wo nichts anders mehr wächst als ein Kohl, als nur Äpfel, Orangen, Tomaten, Kartoffeln, Getreide, ... nicht mal eine Schnecke oder Raupe gefährdet die Bestände, kein Unkraut, kein Insekt mag mehr diese Pflanzen, nur der Mensch erntet diese Gewächse, von der Tierzucht will ich an dieser Stelle ganz schweigen, sie ist noch viel schlimmer. Und dies ist unsere Wirklichkeit, unser Toten sind Leichengift geworden und nicht mehr im Kreislauf der Natur des Lebens auf unserer Mutter Erde. Alles dieses ist seit Menschengedenken vorhergesagt, auch, dass Kräfte die Macht über alle Menschen gewinnen, welche behaupten, nur ihnen gehöre das Wissen über unser aller Mutter Erde, und ihnen allein sei damit dieses Leben zu verdanken.
Wo seid ihr Töchter von Frya? Die ihr Euch auflehnt gegen diesen Machtanspruch, wo sind die Frauen einer Löwin gleich? Wo seid ihr Väter und Männer, ihr heranwachsenden Knaben, die Eure Mütter und die Mütter Eurer Kinder schützen? Die ihr Euer Leben einsetzt für eine gerechte Verteilung aller Güter und Eurer versprochenen Freiheit gedenkt? Wo soll Euch dieses eine Leben hinführen, wo das Eurer Nachkommen bleiben? Gedenkt Eurer drei Mütter, der Erde zuerst, sie ist die Stimme der Gegenwart, der Hel als Zweites, sie ist die Stimme der Zusammenkunft mit den Ahnen, Zukunft genannt, und Eurer leiblichen Mutter, der Frau, die Euch gebar unter Schmerzen und Euch behütete mit Wissen, Nahrung, Trank, Kleidung und Liebe, die Euch die Gegenwart schenkte, eine einzigartige Kraft der Bewusstheit, der Vergangenheit, seid Euch bewusst: Der Himmel mit seinen Gestirnen zeugte Euch in diese Welt und seid Euch bewusst, all diese seid Ihr und all dieses steht Euch aus dem Versprechen des Lebens rechtmäßig zu. Wovor habt ihr Angst? Wer sollte Euch hindern? Freiheit die erste aller Mütter unseres Volkes, die Treue und Tugend als Grundlage Dir schenkte, erwartet Gleiches von Dir. Verzichte auf alles andere und stärke dadurch Deinen Willen, der Wille ist die kosmische Kraft, die vom Himmel aus alles durchströmt, er handelt selber nicht und ist doch Beweggrund aller Taten, erkenne ihn, denn er heißt »über den Tod hinaus«, indem ich Leben auf dieser Erde um jeden Preis erhalte, deshalb schütze Frauen und Kinder bedingungslos! Es ist Dein eigenes Leben für die Ewigkeit! Es geht nicht um Ruhm, Macht, Herrschaft, Reichtum, - es geht um Freiheit aller Lebensformen und diese kann niemals schriftlich, durch Vorschriften und Gesetze festgelegt sein, es ist die Ausrichtung der Seele, der Ruf der Erde, der unwiderstehliche Ruf der Sirenen hinaus in den Kosmos. Im Hügel, im Innern des Berges aber liegt kein Mann, dieses wisse, und kein Mann kann Dich dort hinführen. Es wird Dich führen Deine Erd-Mutter-Seele, die im Innern der Erde seelisch lebt, die unsere Lichtwelt verließ, um ihre Kinder im Innern der Erde seelisch zu empfangen und ihnen dabei ihr Wissen schenkt. Frau Holle leitet Deinen den Weg, den Brunnen hinab und empfängt Dich im Himmel. Diesen Weg kann niemand anderes Dir zeigen, sie gibt Dir die Kraft und als Hel wird sie Dich empfangen und Dein eigenes Leben wird Zeuge sein für Dein Sterben, mögen die Wege steinig sein, Du allein wirst sie meistern, bestehen für ein Ziel, für Deine Nachkommen, für das ewige Sein. Eingehen wirst Du in das Wesenlose, in das Bewusstsein, welches ohne Merkmale ist. Im Innern des Berges, wo Du Deine Sinne und Empfindungen im Feuer der Hel brennend reinigst und gleichzeitig nur der außenstehende Betrachter dieser Verbrennung bist. Hier geschieht die Initiation, die Einweihung in das Reich von Hel, hier begegnest Du Deinem Tod und hier stirbst Du selber, hier verbrennt Deine Maske (Persona), Dein zivilisiertes, unfreies Ich, und Dein zweites Ich, der Zeuge und gleichzeitig die immer unbeteiligte Seele Deines Lebens, tritt als ein neuer Mensch, mit kosmischen Eigenschaften aus dem Berg des Lichtes heraus. Nun weißt Du, dass es der Goldene Berg ist, aus dem Du als neuer Mensch mit einem neuen Lebensinhalt zurückgekommen bist, das Gold ist das Licht im Innern des Berges, es ist das brennende Wissen, ein Schatz, den niemand stehlen kann. Dieses Wissen wurde den jungen Menschen in urvergangener Zeit vorgelebt und die Wahrhaftigkeit dieses Seins suchten die jungen Menschen allein auf, ohne eine Begleitung, doch mit gutem Rat und nützlicher Vorbereitung auf diesen Tag, auf diese Tage im Berg. Nackt, wie ein Mensch geboren wird, betraten sie die Hünenhügel und erwarteten in der vollkommenen Finsternis die Schau, die Wahrnehmungen, die von der Bewusstheit der Erde, von der Bewusstheit der Sonne und von der Bewusstheit des Alls in dieser Abgeschiedenheit ihnen begegneten. Ein neues Wissen, zeitlos und dadurch ewig, goldglänzend, voller Liebe und Zuneigung zum allumfassenden Sein.
Viele Religionen sprechen davon, dass ihre Religionsstifter ebenfalls in einem Berg, in der Grotte im Berg, eine ähnliche Erfahrung machten, Moses auf dem Berg im Sinai, Mohammed auf dem Berg Arafat- und von dort aus sprachen sie zu ihren Anhängern, brachten Gesetze und Vorschriften mit. Und wer kennt nicht die Bergpredigt? Dieses Ansinnen habe Du aber nicht, denn sehen kann ein jeder, dass es keinen Sinn macht. Die Religionen sind sich selber nicht treu und alle sprechen selbst im Krieg davon, dass ihre Götter ihnen den Krieg und die Verbreitung einer Religion aufgetragen haben. Du aber wirst wissen, dass nur Du Dir selber einmal gegenüberstehen wirst und traue keinem, der vorgibt Dich zum Heil zu führen, das allein vermag die Erd-Mutter-Seele und dieser Weg heißt Natur, Erde, Sonne, Gestirne und der leere Raum, dies ist das Bewusstsein, welches kein Gott ist, der Gesetze in Steintafel ritzt oder Bücher schreibt und der in keinem Haus, in keinem Feuer, in keiner Monstranz und in keiner Krone wohnt. Die wichtigste Tat im Leben eines Menschen ist die Einswerdung mit seinem eigenen Weg. Sich von den irdischen und kosmischen Kräften leiten zu lassen heißt zu sterben im Licht von Hel, und wenn dann der zweite Tod kommt, wirst Du schon festgestellt haben, dass die anderen nie gelebt haben und ihnen nur die Wiedergeburt, der ewige Tod, das ewige Sterben bleibt alles von Neuem zu beginnen. Das aber heißt für einen Menschen, Rückentwicklung zu den primitivsten Lebensformen. Ohne dieses Wissen ist ein Mensch nicht wirklich geboren und wird niemals vollständig. Eine ordentliche Bestattung im schon beschriebenen Sinne kann den letzten Weg erleichtern, bei der letzten Entscheidung des bereits Verstorbenen hilfreich sein, so er sich zur Freiheit entscheidet. Gleich einem Iglu waren die Hügel aus Steinen errichtet und mit Erde bedeckt, nur so trat nach der Einweihung tatsächlich ein anderer, ein wissender Mensch aus der Höhle, der sich selbst beherrschende Mensch, ein magisch-kosmisch-faustisches Wesen, vereint mit Erde, Sonne, Mond und Himmel und allen Dingen und Wesen, die es gibt. Bereiche, die uns vollkommen unbekannt sind, aber ein Teil unseres menschlichen Lebens sind, wurden wahrgenommen und betreten. In neun Welten konnte jeder leben, davon acht, die nicht mit dem Verstand, dem Denken in Verbindung stehen. Es sind die Welten der Sinne, der Zeiten, und eine Welt, wo nichts von diesen Eigenschaften mehr ist, die vorzeitliche Welt, auch Überhimmel genannt, die das reine Bewusstsein ist. Für diese Welten gibt es in jedem Menschen eine eigene Landkarte sie zu erreichen, die niemand anderes lesen kann, mit einer Ausnahme:, Der vollständige Mensch, der all diese Wege selber gegangen ist und diesen treu bleibt, bis sein körperliches Leben erlischt und er sich selber in jeder seiner Zellen, körperlich und seelisch wiedererkennt und sich loslöst, auflöst in reine Wahrnehmung, in reines Bewusstsein.
Die heiligen Hünenhügel in den heiligen Wäldern sind ein Abbild des Himmelsgewölbes auf der Mutter-Erde, der Schöpferin, der Ernährerin, der Gebärerin in die Lichtwelt unserer Gegenwart, die sie verließ, um ihre Kinder in dem Hügel zu erwarten, uns zu empfangen. Du wirst sie schweigend rufen und erschrecke nicht vor ihrem Aussehen, heller als die Sonne ist ihr Antlitz und doch kannst Du es ansehen, ohne Schaden zu nehmen, sie wird Dich mitnehmen und den Weg Dir weisen, sie allein wird Dir Dein wahres Selbst zeigen, welches auch ganz Du bist, sie wird in dieser Gegenwart Dir Deine Sinne und Deine Seele reinigen und mit dem ewigen Licht durchfluten und zurück aus dem Berge wird Dein anderes Selbst in Deinen Körper treten. Dazu musst Du zuvor Dein Leben selbst bestimmt haben, so weit wie immer dies möglich ist. Deine Träume beobachte, sie sind Deine Ratgeber, die niemand als Du selber wirklich verstehen kann. Achte auf alles, was Deine Sinne wahrzunehmen vermögen. Schenk Dir selbst ein Gelöbnis, verzichte auf Unnötiges, bemühe Dich um Notwendiges, achte alles ausnahmslos, sei Dir des Kreises bewusst von Nehmen und Geben, ehre die Gegenwart, die in Deinem Körper sich ausdrückt, gerade und aufrecht, beweglich und genügsam, beherrscht und wachsam, erkenne die Einfachheit, fühle die Losgelöstheit, lebe Dein Ideal und verzweifle nie, denn in Wahrheit sind andere einsam, es sind die Menschen in der Gesellschaft allein, die all dieses nie versuchen und nicht wissen, was Leben ist, sie sind Gestalten der Vergänglichkeit. Mit allem eins zu sein macht nicht einsam, es hat jedoch diesen Anschein, und dies ist die letzte Hürde in einer Gesellschaft, die keine Gemeinschaft ist. Die Gemeinschaft bist Du mit Deinem zweiten Ich, sie lösen sich aneinander auf. Unsere Gesellschaft lebt so als sei sie losgelöst, als hätte sie nichts zu verlieren und doch haben alle ein Leben, was endlich ist.
Unser Weltbild ist ein falsches, wir erkennen nicht mehr den Standort Erde als Nabel, als Zentrum an, um das sich in den schönsten Mandalaformen Sterne und Planeten mal vorauslaufend und wieder rückwärtig durch unendliche Bahnen bewegen. Unsere Gesellschaft behauptet aus ihrem vorherrschenden Weltbild bereits auf der Sonne zu leben, bereits bei Hel zu sein, ohne zu erkennen, dass die Sonne nur ein Abbild in unserer körperlichen Welt sein kann. Gleichzeitig haben die Menschen verdrängt, dass die Erde die Hüterin und Bewahrerin des Himmels ist, sie ist die Geburtsstätte der Bewusstheit, der heilige Ort und alles, was lebt, ist ihr Kind, niemand anderes. Doch ich spreche zu Toten, Wesen die ihre Mutter zerteilen und verkaufen, die anderen gleichen Wesen das freie Recht mit Geld abkaufen wollen. Pflanzen können Eltern von Pflanzen sein, Tiere Eltern von Tieren, Menschen Eltern von Menschen, aber eine Fiktion kann nur eine Fiktion bleiben und so ist Geld nur aus Geld und dient nur den Reichen und doch ist diese Geldfiktion in der übermächtigen Lage alles andere zu zerstören, weil es selber kein Leben hat. Deshalb kann es niemals für das Leben förderlich sein, egal was der Mensch auch damit macht, es läuft alles auf Zerstörung hinaus. Das Leben eines erwachsenen Menschen fängt erst mit der Verbindung mit Erde, Sonne, Mond und Gestirnen an, jedes Tier, jeder Stein und jede Pflanze leben dieses Wissen, sie können nicht anders, dieses Wissen manifestiert sich aus der Erdenseele selber, und die Seele Sonne reinigt diese auch von dem Zwang, den sie durch Menschen erfährt. Nur die Erd-Mutter-Seele kennt den richtigen Weg für all ihre Kinder zur Lichtwelt ihrer Schwester Hel. Orte wie Heliopolis, Helsinki, Hellas, Helvetica und Helgoland berichten aus einer fernen, vergangenen Zeit, wo das Denken der Menschen sich heute dummes Zeug zusammendichtet, weil es die Wege zu den neun Welten verloren hat und an Dingen haftet, die vergänglich sind und die Ehre und Würde des Seins in Verantwortung leugnet.
Neben der Verwandtschaft der Menschen zu den Tieren und Pflanzen gibt es noch eine andere Verwandtschaft der menschlichen Seele, die gänzlich in Vergessenheit geraten ist. Die Seele ist aus dem Innersten des Steines (der Erde) gezeugt, davon berichtet nicht nur die Ältere Edda, sondern erzählen auch die Worte Altar oder Heliopolis, Helio = Sonne, die zweite Sonne und Poli = Stein, der Sonnenstein, daher die Pyramiden, Pyro = Feuer, Pyramide = Feuersäule, die Altare, die Grabsteine und noch viel älter, die Megalithen, der Aufbau der Hünenhügel, die Zeichnungen auf Stein und Fels.
Die älteste Waffe aus Stein, die ältesten Bauwerke aus Stein, unsere Wohnungen aus Stein, Grundlage des Lebens auf Stein, auch unter den Wassern der Erde, die Erde aus Stein. Alles, was der Zeit standhalten soll, wird seit Menschengedenken aus Stein geschaffen. Steinalt, steinreich sind Begriffe der Seele, steinharte Begriffe, jedem Menschen geläufig, bekannt. Edelsteine, seltene Erden, Metalle, - alles Stein, Mineralien, ohne die auch das körperliche Leben nicht existieren kann. Der Stein hat keinen Wunsch, und das ist der richtige Weg, einfach nur da zu sein, Stein hilft allen und nimmt doch nichts dafür, zu Stein wird alles Körperliche wieder werden, sei wie ein Stein, denn Du bist aus Stein. Das erste Wasser wurde aus Stein (Eis), die besten Messer sind aus Stein und reich an Härte und Schärfe. Unser Weg ist aus Stein und voller Freude gehen wir diesen Weg, denn sonst wäre das Leben beendet, aber wir wollen doch zuvor den Stein der Weisen finden, den Stein, der uns die Weisheit zum ewigen Sein zeigt. Sei wie ein Stein und liege andern im Weg, sei groß und schwer, seelisch, sei hart und scharf, breche das Licht wie ein Diamant, der Stein aus Kohlenstoff, aus dem Leben der Urzeit, schleife Dich an den Steinen auf Deinem Weg, zerreibe sie, damit Dein Licht in allen Farben erstrahlt, und ruhe in Deinem Selbst, wunschlos, frei, kompromisslos. Allein das Feuer, Hel ist Herrscherin, und löse Dich hier auf, sie geleitet Dich im Rausch des Lichtes über die Weisheit hinaus zur Einheit, zum zeitlosen Lichtwesen der ewigen Bewusstheit, zur Verschmelzung mit der Einheit, mit Erde, Sonne und Himmel, dem einzigen und letzten Weg, der alle Wege ist. Das Wasser bricht den Stein, das Wasser bildet den Stein, wässrig ist Dein Körper, ist Deine Seele, ist Deine Lebensgrundlage, sprich Deine feste Nahrung und Dein Trank, sind die Adern und Meere Deiner Mutter, ist die Quelle allen Lebens, halte es rein, wie es die Mineralien aus verkohltem Leben natürlich bewirken. Ohne Wasser gibt es kein Leben, keine Bewusstheit. Deine Seele, Dein Körper sind wässrig und passen sich an, sind geschmeidig und wechselbar, können vereisen und Brücken bilden und Leben auf Ewigkeit bewahren, sind dem Monde nahe, können Leben vernichten, all dieses bist Du, der Du Dich verflüchtigen kannst und als Luft alles am Leben erhältst, durchflutest in einer anderen Form eine nächste Grundlage von Leben, Sein, Bewusstsein ist, wie Deine Seele ist, die schwebt, gegenwärtig über Deiner Mutter, die sich mit Dir umhüllt, die dem Feuer Deiner Körpertemperatur Nahrung schenkt, so wie nur das Wasser Dich reinigt und erhält, so ist der Atem, der das Denken und Wollen lenkt.
Luft nährt das Feuer und Feuer verbrennt, Feuer zeugt Erde, den Stein, Stein bildet Wasser und dieses das Sein, ohne Luft kann nichts sein, doch alles bist Du, Du bist also ewig, drum lebe danach, die Mutter ist bei Dir, es hindert Dich keine Gefahr.
In Versen sprachen unsere Vorfahren, nur so kann Wissen über Jahrtausende erhalten bleiben, im Rhythmus der Zeit, im Rückwärts und Vorwärts, den Sternen gleich, ist des Menschen wirkender Bereich. Rückwärtig schreiten und vorwärts gewandt, wir lösen den Bann, gleich den Kindern, die zu Frau Hel (Holle) gehen, tief in die Erde durch den Brunnen hinab und den Himmel dann sehn, hinterm goldenen Tor, lacht Dir entgegen, erzählt Deinem Ohr, die Geschichte im Märchen vom Schatz Deines Volkes, vom Fleiß, vom Golde der Heiden, vom ewigen Bund mit der Sonne, vom ewigen Sein. Deine Sprache kennt alle die Märchen aus vergangenen Zeiten, für Dich allein sind sie bewahrt, für Dich allein. Für den Weg durch den Tod in dem Brunnen, der Dir den Himmel eröffnet und Wissen schenkt über die Gegenwart hinaus, der Dir hilft die Rätsel zu lösen vor denen andere erbeben. Eins wirst du mit den Dingen, den Seelen, und Deine Seelensehnsucht ist eine Schlucht, die nicht zu füllen ist, so tief und unergründlich wie der gähnende Abgrund, aus dem die Quelle der Vergangenheit entspringt, die Dir Geschichten murmelt, die kein lebendes Wesen vor Dir je hörte. Nun ist die Zeit, wo die Töchter der Gegenwart zu dem Saal des Wassermannes eilen, Platz nehmen und mit heilenden Händen und raunenden Worten ein neues Zeitalter kampflos erstreiten. Sitzender Sieg ist Euch versprochen aus dem Munde der Quelle, deren Ursprung niemand kennt, Weisheit schenkt sie Euch und Frieden. Bedenke der Sagen, niemand war in der Lage, die Hüterin vom Ringland im Norden zu schlagen. Nicht ein Mann konnte der glänzenden Frau entgegentreten, der milden und weisen Hüterin im Norden, Dir Antwort geben, die Du verlangen musstest.
Von Süden kamen Männer und gaben sich aus von Deinem Volke zu stammen und Dein Wissen zu kennen. Ihrer Zahl war groß und sie hatten das Wissen der Mahre, denen nichts verborgen bleibt, sie zahlten mit ihrem Leben dafür und dem ihrer Nachkommen. Brunhild wirst Du geheißen, die Tochter des Wassermanns, die Tochter des Ozeans, die Tochter des Lichtes, die Tochter der Quelle, die Tochter der Horizonte, die Tochter der Erde und Sonne zugleich, Bewahrerin des Wissens und Hüterin des Feuers. Mit Dir sollten vor sagenumwoben langer Zeit die Völker der Freiheit ihren Niedergang finden. Die Welt der Mahre wurde den Menschen übergestülpt, gleich einer Kappe, die tarnt und gleichzeitig blendet wie irdisches Gold, hat sich das Denken der Mahre die Menschen geholt. Doch das Leben ist Deinen Völkern aus jener Quelle versprochen, deren Ursprung niemand kennt, denn die Vergangenheit ändert niemand und ein Mahr wird niemals ein Mensch. So sei es, so ist es, so lebt es und bleibt es, das Bewusstsein besteht und doch ist es nicht, weil wir alles je waren, allein die sind es nicht, die Leben bewahren, die eins sind, uns in den Zeiten die Bewusstheit erhalten. Vergangen ist Vieles, und kommen wird mehr, doch bleiben wird Sein, länger als Stein, länger als Feuer und länger als Luft, und länger als Wasser, wir sind bewusst. Dieses zu wissen, dieses zu fühlen, dieses zu leben, bringt die Mutter zum Beben, die Flieger zum Stürzen, bringt das Geld in den Abgrund unserer Seelen-Sehnsuchtsschlucht. Alles ist für uns, alles stärkt nur uns, selbst der Frevel und der Hinderer, alles ist nur in unserem Sinne da. Niemand vermag dieses Recht zu brechen, niemand kann Wissen rächen. Niemand kann ohne uns sein, niemand kann diese Welt entzweien, denn walten wird Erde, wird Sonne, der Mond und halten wird Himmel, es ist ein Gebot, den Kindern zu weisen, den Weg, der uns droht, wenn Du nicht tauschst diesen Tod, der Dir bevorsteht und Dich belehrt, dass die Erde den Weg vorgibt, deren Bewusstsein sie hält, solange nicht der Weg zu Hel bestellt. Nun habe ich geschrieben, geredet, erzählt aus Menschengedenken, die Worte gewählt. Steinig und wässrig und luftig Dein Leben, doch fest musst Du sein, auf all Deinen Wegen, die brennend da sind, nur so bist Du wirklich und ewig das Kind der Erde, der Nachfahr, die Seele der Erde, der Mensch in dem Berge, den Hünen erbaut, den niemand mehr kennt – und niemand sind wir, zeitlos und allzeit bereit, in allem vereint, so weich wie das Wasser und hart wie Granit, so schwebend wie Luft nur ist, so heiß wie das Feuer und darüber hinaus, Bewusstheit ist alles, das hab ich gehoben und kann es nun geben. Geben ist Nehmen und Nehmen ist Geben.
Brunhild war stellvertretend für die Erd- und Sonnen-Mutter der freien Völker, rechtmäßiger Nachkomme von Frya, der Volksmutter, und bewachte das heilige ungezeugte Feuer im Berg. Du bist ihr gleich.
Die Männer aus dem Süden kannten nur das Märchen ihrer Amme, ihre Mutter kannten sie nicht, und Erzähler des Märchens ist ein kleines Mönchlein vom Rhein, die Amme aber ist ein Mann in Frauenkleidern, er lebt unter einer Kuppel mit einer Laterne, von der er behauptet, sie sei das ewige Licht und nur durch seine Zauberlampe sei der Weg in den Himmel, in den Himmel des Schäfergottes frei. Die Heiden hatten der Amme Aladin (Allah diene) damals die Lampe in die Hand gedrückt und auf ihre Zauberkraft hingewiesen. Der Flaschengeist entpuppte sich als der Schäfergott auf Erden, der in anderen Geschichten als Stiefmutter oder böse Hexe auftritt, ein verkleideter Mann, der sich am liebsten in langen Kleidern zeigt und sich zur Erhöhung mit Männern und Knabenchor umgibt und der sich auf einen Toten im Felsengrab beruft, der soll der Eckstein sein, den der Baumeister verwarf. Der Baumeister war Ali, der Barbar, der den Zauberberg, die Felsengrotte mit »Sesam, Sesam öffne dich« verließ. Welch Geisteskind das Ammenmärchen ist und welche Treue die Männer aus dem Süden hielten, Nibelungen genannt, das ist der Verrat, und nicht ein Mönchlein kommt mehr davon los. Weil die Nibelungen sich einen Gott aussuchten, vernichtet dieser in sinnentleerten Kriegen all ihre Nachkommen, nur das ist ihre Treue auf ewige Zeit: Schlachte Dein Kind und beweise Deine Liebe zu Gott, aus Izchak-El = Gott möge lächeln (hebr.: ).
Wie dieses alles ermöglicht wurde und wie dem Abhilfe geschaffen werden kann, wird ein neues Buch von Deiner Schreibenden Hand bald niederlegen.
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit,
Deine Schreibende Hand
Der Schalenstein von Bunsoh
Der vorgeschichtliche Hünenhügel war 1874 angegraben und 1908 weiter untersucht worden, wobei ein vollständig erhaltenes Gangsystem aus der Jungsteinzeit, ca. 3500 vor Chr. freigelegt wurde. Auf acht Trägersteinen, deren Zwischenräume mit Steinplatten (Zwickel) abgedichtet waren, liegen drei Decksteine. Der Gang führt aus Südrichtung in die Kammern. Der Boden war mit kopfgroßen Steinen gepflastert und durch und durch neun senkrecht in den Boden gestellte Steinplatte in vier Bereiche unterteilt. Im Innern der Kammern fand man Keramiken und Feuersteingeräte (Flintsteinwerkzeuge). In dem westlichen Deckstein sind zahlreiche schälchenartige Vertiefungen eingearbeitet. Diese Vertiefungen haben die gleiche Bedeutung wie der Hünenhügel selber. Ebenso wie Hünenhügel zur Beobachtung des Kosmos errichtet wurden, gab es sogenannte Trichteranlagen in weit größeren Ausmaßen und sogenannte Burgen, wie die Steinburg und Karksburg bei Itzehoe, zahlreich Trichteranlagen sind aus der Nähe von Osnabrück bekannt. Diese Observatorien sind in ganz Europa zu finden, sie alle waren in Spiralformen angelegt und zeugen von dem umfangreichen kosmischen Wissen der europäischen Vorfahren. Eine schalenartige Vertiefung zeigt eindeutig einen Hügel innerhalb des Trichters, auf diesem war der Pfahl, die symbolische Himmelssäule errichtet, ein Meisterwerk der Astronomie und Astrologie. Das uralte Erdsymbol, der Kreis mit dem Kreuz, für die symbolische Darstellung der Erdmutterseele und der Schwur auf dieselbe, in den Formen von Händen und Fuß vollenden als Unterschrift das Religt aus vorgeschichtlicher Zeit, ein Wissender hat hier vor mehr als 5.500 Jahren diesen Platz und diesen Stein hinterlassen um uns zu leiten, um uns den Weg zu weisen in die Freiheit, die die Schneeprinzessin uns geöffnet hat.
Unmittelbar über dem Megalithgrab, so wie es heute gesagt wird, obwohl hier nie Menschen begraben lagen, waren die Reste eines Grabes aus der älteren Bronzezeit (ca. 1700 v. Chr.) gefunden worden, in dessen Rollsteinpackung hatten sich bereits Spuren eines Holzsarges befunden. Die eingefügten Zeichnungen sind aus den Jahren 1907 und 1970 nachgezeichnet worden, wir erkennen den Verlust an Details von den aufgenommenen Fotos. Aus der Zeit 1700 vor Chr. stammen weitere Anlagen in unmittelbarer Nähe von Bunsoh, wo Menschen begraben wurden, sie werden Langgräber heute genannt und stammen aus der Endzeit der Megalithzeit, als schon vieles von dem Wissen der Megalither verloren gegangen war, denn diese begruben ihre Toten und verweigerten so die schnelle Wiedergeburt durch die natürliche Vorgabe von ihren Vorfahren.
Wir sind also schon irgendwie in der Neuzeit um 1700 v. Chr. gelandet, wo der Tote aufgebahrt wurde in einem Eicheneinbaum, aus dieser Zeit, denn die alten hinterließen keine Toten, bzw. kein aufgeschriebenes Wissen.
Bildnachweis: Seite 49 Stefan Kraus (www.skyobserver.de / www. astronomie.de) mit freundlicher Genehmigung alle weiteren Zeichnungen, Grafiken von Fotos von Hermann Eigenes Nachwort
Das Christentum
Das Symbol der Schneeflocke ist ein uraltes Schriftzeichen der Nordischen Menschen, sie nennen es Hagal-Rune, drei sich kreuzende Linien. Dieses Symbol gibt es auf vielen uralten Runensteinen, die in Europa zu finden sind, aber es gibt dieses gleich Symbol auch an anderen Orten, mit anderer Bedeutung. Hierzu eine Reise durch die Geschichte, wo wir es auch in Verbindung mit der V Thor-Rune sehen.
Das von Martin Buber und Franz Rosenzweig, den beiden großen jüdische Theologen, die von 1926 bis 1938 das Alte Testament neu aus dem Hebräischen übersetzten schreiben auf einzigartige Weise die Thor-Rune in dem Kapitel „In der Wüste“, wo „Bileam, der Sohn Bors, aus dem Land VThor (PThor)“, von dem Moabiterkönig Zippor gerufen wird. (nur noch in der alten 4 bändigen Originalausgabe von 1938 bis 1961 ist tatsächlich die = Thor-Rune abgebildet, in den späteren Ausgaben fehlt dieses Symbol und dafür steht Pthor an gleicher Stelle.) Das Alte Testament bezieht sich immer wieder auf die Stammväter der Völker und von jeder wichtigen Person wird die Abstammung aufgezählt, u.a. bis zum hebräischen Stammvater Abraham. Das Volk der Hebräer kennt aus seiner von Moses gegründeten Religion keine Stammmütter und so wird dem Land VThor ein Stammvater zugeordnet. Denkwürdiger Weise spricht auch die Ältere Edda in ihrer Schöpfungsgeschichte von Bor, bzw. seinen Söhnen: In dem Lied: „Der Seherin Gesicht“, Seite 166: ...
Einst war das Alter, da Ymir lebte: Da war nicht Sand nicht See, nicht salz`ge Wellen, Nicht Erde fand sich noch Überhimmel, Gähnender Abgrund, und Gras nirgend.
Bis Bors Söhne den Boden erhuben, Sie, die das mächtige Midgard schufen. Die Sonne von Süden schien auf die Felsen, und dem Grund entgrünte grüner Lauch.
Die Sonne von Süden, des Mondes Gesellin, Hielt mit der rechten Hand den Rand des Himmels; Sonne wußte nicht, wo sie Sitz hätte, Mond wußte nicht, was er Macht hätte, Die Sterne wußten nicht, wo sie Stätte hatten.
...
In diesen Versen wird die Quelle, der Ursprung als Born angesprochen und das ist natürlich die Bewussheit, Erschafferin der Raum-Zeit-Schöpfung und ihre Söhne (gestaltenden Kräfte) sind natürlich die weiblichen Kräfte, die Nornen; Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Bor war auch den antiken Griechen bekannt, so finden wir diese Silbe in dem griechischen Wort Borealis, was nördlich bedeutet. Das Sternbild Nördliche Krone heißt folgerichtig „Corona Borealis“. Die Nordvölker wurden bei den antiken Griechen als Sammelbegriff die Menschen aus Hyperborea, über dem Nordwind, genannt. (griechisch = ???????? „jenseits des Nördlichen“, Boreas ist der griechische Ausdruck für den Nordwind). Antike griechischen Geographen und Mythographen beschreiben ein weit im Norden gelegenes Land und seinen Bewohner, die Hyperboreer (= ???????(?)?? Hyperboreioi), denen sie eine besonders enge Verbindung mit den Göttern und deren Kulten zugeschrieben. Die falsch überlieferten Schriften tragen zur weiteren Verwirrung bei, nur einzelne Details sind richtig wiedergegeben, so das Zeichen , bei dem es sich nicht um eine Schrift handelt, sondern um ein archaisches UrSymbol, welches dem Wissenden Menschen erscheint, als ein selbstleuchtendes wahrnehmbares Zeichen/Symbol vor seinem seelischen Auge. Natürlich kann jedes Symbol als ein Buchstabe benutzt werden, was aber nichts mehr mit dem ihm eigenen UrCharakter zu tun hat. Wie es für die Thor-Rune gilt, so gilt es auch für alle anderen Runen und Symbole. Jedes Volk hat seine eigenen Symbole und Bilder, sie sind oft nicht für andere Völker erkennbar oder auch nur zu deuten, denn ihnen fehlt die Übereinstimmung mit dem eigenen Sein. Chi Rho, XP, das Christogramm, hier dargestellt auf einer von Kaiser Konstantin I verwendeten und herausgegebenen Münze ist eine Verbindung aus den griechischen Buchstaben Chi und Roh, ein zusammengelegtes Symbol, was wir in älterer Form schon von der Zusammenlegung aus der Hagal-Rune und der Thor-Rune finden. Diese Zusammenlegung wird niemals von einem Wissenden erfolgt sein können, denn die Symbole erscheinen nur einzeln.
Das Chi Rho, Christogramm ist ein Monogramm, zusammengelegt von den beiden ersten Buchstaben des Wortes Christus CR, in griechischer Schrift ???? s / Christos.
Der Sage nach träumte der Kaiser Konstantin im Jahre 312 n.u.Z. und er sah in diesem Traum das Christogramm am Himmel und hörte die Worte in hoc signo ERIS, was „In diesem Zeichen wird der Sieg erstritten“, bedeutet. „Er bestellte das Zeichen auf Normen und Schilde seiner Legionen. Nach dem Sieg trat er angeblich zum christlichen Glauben über, der erste christlich-römische Kaiser. Er machte das Christentum zur offiziellen Religion seines Reiches und ließ sich in verschiedenen Posen mit diesem Zeichen darstellen. Oft wurden Alpha und Omega diesem Symbol als Anfang- und Ende-Zeichen beigefügt, um sich auch so wieder von den älteren Heidensymbolen abzugrenzen. Dies sollte eine direkte Anspielung auf die Offenbarung des Johannes 1/8 und 22/13 sein, wo der alte Grieche Christus gesagt haben soll: „Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende“, so spricht der Herr, „der da ist und der da war und der da kommen wird.“ Diese Beifügung von weiteren zwei Symbolen sollte eindeutig die ewige Existenz Christi und des römischen Reiches bestätigen. Bestand das Christentum in seiner Anfangszeit nur aus Juden/Hebräern, die allerdings an vielen Orten im damaligen römischen Reich lebten (Diasbora), so fand nach der Zusammenstellung der Texte der Evangelisten und den Briefen des Hebräers Paulus zum Neue Testament unter Konstantin eine weitere Beifügung von Texten statt, um der ganzen Sache noch mehr Glaubwürdigkeit zu schenken. Man griff etliche Texte der heidnischen weissagenden Frauen auf, die in Griechenland und bei den Römern Sibyllen genannt wurden. Diese Frauen lebten in völliger Abgeschiedenheit, die bekannteste unter ihnen ist sicher die antike Cassandra. Sibyllen hatten u.a. die Ankunft eines Heilsbringers vorhergesagt worin sie schon die Wunder Jesus beschrieben hatten. Diese Texte wurden mit Geschick in das damals neue Werk mit eingewoben, ja zu späterer Zeit wurden diese heidnischen Frauen zu Heiligen der röm. kath. Kirche erklärt, obgleich die Kirche sie zuvor ohne Gleichen verfolgt hatte. Das Werk „Neues Testament“, vom Konstantin gefördert, wurde als Frohe Botschaft für das neu entstandene Christentum deklariert. Dieser Kaiser hatte einen Deal mit seinem neuen Kriegs-Gott und dessen Bischöfen geschlossen, und hielt sein Versprechen. Konstantin gab den christlichen Bischöfen richterliche Befugnisse und setzte 321 den Sonntag als den wöchentlichen Staats-Ruhetag fest - der Kaiser wollte sich und seine neue Religion damit von den Altjuden und ihrer Sabbatruhe unterscheiden. Eine neu römische Auslegung des hebräischen Alleingottes unter einer kaiserlichen Staatsmacht sollte seine Macht auf ewig festigen. Im Jahre 312 hatte Konstantin im Kampf um die Oberherrschaft im Römischen Reich am 29. Oktober an der Milvischen Brücke einen Sieg über seinen Schwager und Konkurrenten Maxentius errungen; der Sieg war mehr als erstaunlich, weil die Stadt Rom zum Schutz gegen die Einfälle der Germanen von hohen Mauern umgeben war und Maxentius die stärkeren Truppen befehligte. Maxentius war Gegner der Christen, von denen viele in Rom lebten und das Verhalten von Konstantin kennzeichnet die Intrige hinter den Mauern. Am Tag nach dem Sieg verweigerte Konstantin das übliche Siegesopfer für den römischen Gott Jupiter. 325 wurde das Christentum der römischen Religion gleichgestellt, alle einschränkenden Gesetze und Verordnungen wurden aufgehoben. Auf Konstantin gehen die Gründung der früheren Peterskirche in Rom im Jahr 325, der Grabeskirche in Jerusalem, der Geburtskirche in Betlehem, der nicht mehr erhaltenen Sophienkirche in Trier, sowie der Urbau der Apostelkirche in Konstantinopel, der Hagia Sophia, im heutigen Ístanbul zurück. Konstantin machte der Kirche viele umfangreiche Schenkungen, vor allem auch große Gebiete um Rom, auf die sich der Vatikan noch heute beruft. Seine Handlungen waren durchweg geleitet die Macht auszubauen; seinen Schwiegervater, Kaiser Maximianus, ließ er 310 erhängen, seinen Schwager Licinius erwürgen, dessen Sohn degradierte er zum Sklaven und ließ ihn tot schlagen; Crispus, seinen eigenen Sohn aus erster Ehe, und Fausta, seine Frau, ließ er 326 ermorden. Folge des Todes von Fausta war, dass ihr gesamter Besitz aus dem Erbe der Laterani endgültig an den Papst kam.
Im Jahr 325 berief Konstantin als Oberhaupt aller Christen das Konzil von Nicäa ein, das wesentliche Weichenstellungen für sein Weltreich brachte.
Seit 313 schon verstand sich Konstantin selbst als oberster Bischof, ja, er verstand sich selbst als „13. Apostel“ und er wird bis heute in der orthodoxen Kirche als „Apostelgleicher“ verehrt. Konstantin bezeichnete sich zusätzlich als „episkus ton ektos“, „Bischof für alle Menschen“; als einziger legitimer Nachfolger Jesus.
Der bedeutende Historiker Jacob Burckhardt nannte Konstantin einen Macchiavellisten, Voltaire meinte, er sei „ein politisch nicht unbegabter Krimineller“ gewesen; manche berichten, das Volk habe ihn „Steifhals“ genannt. Sein Hoftheologe Eusebius von Cäsarea sah in ihm den „neuen Mose“, der Rom und die damalige Welt aus der Sklaverei des Heidentums befreit und ins gelobte Land des Christentums geführt habe. Unbestritten aber haben die Entscheidungen Konstantins die Geschichte der Kirche und Europas bis heute geprägt: die konstantinische Wende war maßgeblich für das Verhältnis von Kirche und Staat in ganz Europa bis über die französischen Revolution hinaus, in Deutschland im 3. Reich noch einmal fundamentiert durch die eingesetzten Konkordete, Staatsverträge, zwischen den deutschen Ländern und dem Vatikanstaat, ausgehandelt von Ernst Freiherr von Weizsäcker. Ein Beleg für den Saat im Staat ist uns Bischof Mixer, auf den der Staat keinen Zugriff hat, denn in seiner Kirche ist er vor weltlicher Rechtsprechung geschützt und untergetaucht, mit diesem Verhalten billigt einmal mehr die Politik einen Staat im Staat.
Die Götter der Germanen: Aus dem Werk des Gaius Julius Caesar, die sogenannten: „Denkwürdigkeiten über Gallien und Germanen“. aus dem Text De Bello Gallico: Liber VI - Kapitel XXI Die Germanen unterscheiden sich sehr von den Sitten aller anderen Völker. Denn sie haben weder Druiden, welche den Götterdienst leiten, noch bemühen sie sich überhaupt um die Opferhandlungen. Unter der Zahl der Götter führen sie einzig diese, die sie wahrnehmen und von deren Hilfe sie offensichtlich geschützt werden, Sol/Sonne, Vulcanus/Erde und Luna/Mond, die übrigen erkennen sie nicht einmal dem Hörensagen nach an. Das ganze Leben besteht aus Jagen und der Beschäftigung mit militärischen Angelegenheiten: von klein auf bemühen sie sich um Leidensfähigkeit und Abhärtung. Diejenigen, die am längsten jungfräulich blieben, ernteten das größte Lob unter den Ihren, denn sie glaubten, dass durch dieses einerseits ihre Gestalt, andererseits ihre Kräfte und Muskeln gestärkt werden. Vor dem 20. Lebensjahr aber Umgang mit einer Frau gehabt zu haben, hält man für das Allerschimpflichste; in dieser Sache gibt es keine Geheimhaltung, weil sie sowohl gemeinschaftlich im Fluss baden, als auch Felle und kleine Bedeckungen aus Pelz benutzen, die große Teile der Körper nackt ließen. Tacitus, ein weiterer römischer Geschichtsschreiber, berichtet in seiner Germanica, das den Germanen Haine und Wälder (also die Natur) heilig waren, kann aber über eine Religion nichts berichten. Hiermit sind große Teile des Inhaltes der Älteren Edda, zumal von einem Bischof schriftlich niedergelegt mehr als fragwürdig. Ich selber bezweifele auch die Schöpfungsgeschichte der Edda, für mich ist alles ewig, auch die Schöpfung. Es gibt keinen Anfang und kein Ende, naturbelassene Pflanzen und Tiere reagieren auf Erde, Sonne, Mond, Sterne und die Elemente wie Wasser, Luft, Erde und Wärme, sowie auf den Äther, den sogenannten leeren Raum im Kosmos.
Der Lebensbaum der Nordmenschen, drei Wurzel und drei Äste
Anhang aus eigenen Recherchen im Internet und beigefügten eigenen Erklärungen:
Der Umsturz der Welt, bzw. der menschlichen Werte - liegt schon lang hinter uns. Mit der Christianisierung verschwanden unter Gewalteinwirkung die Werte aller Völker Europas endgültig. Hatte zuvor das römische Weltreich einen Großteil von Europa auf bis dahin nie gekannte Weise in die Knechtschaft gezwungen, so wurde mit dem Christentum auch das alte Wissen nicht nur vollkommen ausgelöscht, sondern negiert. Diese Verneinung von europäischem Wissen ist noch immer vorherrschend, es zeigt sich allein schon in der Annahme unser Wissen stamme aus dem Orient. Und diese Weltsicht sei die Grundlage des christlich jüdischen Europas.
Hier eine selbsterklärende Karte von Andis Kaulins.
Als Beispiel wird gerne die Astrologie, die erste aller Wissenschaften genannt. Allein mit dem Fund der Himmelsscheibe von Nebra ist diese Aussage als falsch zu bewerten. Hinzu kommen die Funde von den berühmten Goldhüten. Die Funde stammen laut Wikipedia: „Aus der späten Bronzezeit und wurden zwischen ca. 1400–1300 v. Chr. (Goldener Hut von Schifferstadt, Cone d‘ Avanton) und 1000–800 v. Chr. (Berliner Goldhut, Goldblechkegel von Ezelsdorf-Buch) hergestellt.
Nachtrag:
Das Volk der Kelten oder das Volk der Germanen hat es wissenschaftlich nie gegeben, dieses sind nur Bezeichnungen von den Griechen und Römern für die Völkerstämme aus dem nördlichen Europa.
Danksagung:
Tatjana, für das Aufmerksam machen endlich etwas zu publizieren Antje, für die Unterstützung Sabine, für Ihre Hilfe Hermann, für Fotos, Grafike, Satz und Gestaltung |